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Danke für die Magie!

25.06.2025 ev

Am Samstag war der letzte Tag des EarthArtSky Witchcamps zum Thema Tarot. Nach einer abenteuerlichen Rückreise auf Neu-Ulm komme ich nun langsam wieder im Berliner Alltag an.

Ich bin wieder einmal zutiefst berührt von der Wirkkraft der Magie, getragen von der Gemeinschaft. Es ist stets gut an sich, der persönlichen Entwicklung und der persönlichen Beziehung zu Magie zu arbeiten. Aber Rituale in einer vertrauensvollen Gemeinschaft können so viel mehr Intensität und Impulse geben. Sie bereichern nicht nur die persönlichen Erfahrungen, sondern ach das Herz. Neue Beziehungen knüpfen sich, neue Begegnungen können vertieft werden und es ist möglich sich im Gegenüber zu spiegeln. Noch immer stehe ich unter den wunderbar mannigfachen Eindrücken der gemeinsamen Hexenwoche.

Danke an alle, die dieses wunderbare Event möglich gemacht haben! Danke an EarthArtSky, die ihr Haus zur Verfügung gestellt haben! Danke allen für eure Magie!

Altarschmuck aus einem aufgearbeiteten, alten Tarotbuch.

Tarot Witchcamp 2025 – noch ein letzter Platz vorhanden!

09.05.2025

Es rückt immer näher, das Tarot Witchcamp 2025! Es findet von Samstag, 14. Juni 2025 bis zum 21. Juni 2025 bei EarthArtSky in Vöhringen statt. Und es gibt noch einen einzigen letzten Platz, der gebucht werden kann.

Da die Vorbereitungen zu diesem Event auf Hochtouren laufen ist die Anmeldung für das WItchcamp nur noch bis zum 18.05.2025 möglich. Alle Infos zum Camp findes Du hier: https://camp.earthartsky.de

Du bist interessiert? Dann fordere Dein Anmeldformular am besten noch heute an bei info(at)earthartsky.de!

Ich freue mich mit Euch zusammen die Reise durch die Welten des Tarots zu beschreiten.

Tarot Reading, Fotografie: Saskia Stöhr

Das Eisenpentagramm in der Kunst

05.05.2025 ev

Tief im inneren der Erde verbirgt sich das pulsierende Herz unseres Heimatplaneten. Es ist der heiße Erdkern, der zu einem großen Teil aus Eisen (und Nickel) besteht. Doch Eisen ist nicht nur das Herz der Erde, sondern es verbindet uns Menschen auch mit diesem Herzen. Auch durch unsere Lebensbahnen, unsere Adern, fließt Eisen. Es ist das Spurenelement, welches die Sauerstoffversorgung in den Adern reguliert. Zu wenig ist schädlich, zu viel ebenfalls. Das Gleichgewicht zu wahren ist auch bei der Versorgung mit Eisen notwendig.

Stets vor Augen: An meinem Arbeitsschreibtisch hängt das Eisenpentagramm, Acryl auf Leinwand, Curtis Nike

Ein sehr wirkmächtiges magischen Werkzeug in der Hexentradition des Reclaiming ist das sogenannte „Eisenpentagramm“.
Das Eisenpentagramm ist ein Hilfsmittel zur persönlichen Entwicklung und Entfaltung. Hierbei werden unterschiedliche Punkte der Lebenskräfte individuell bearbeitet. Dabei helfen nicht nur magische Übungen, sondern auch Übungen aus den Bereichen der künstlerischen Darstellung oder Psychologie. Auch die Aufarbeitung von traumatischen Erfahrungen kann mit dem Eisenpentagramm, bei sorgfältiger Arbeit und einem authentischen Einlassen, als Hilfsmittel unterstützt werden (unterstützt! Die Arbeit mit dem Eisenpentagramm ersetzt keine Therapie!).

Mit seinen Spitzen Sex – Selbst – Leidenschaft – Stolz – Kraft sticht das Eisenpentagramm in das Ego der Hexe und fordert dazu auf sich ihm ungeschönt zu stellen. Die Arbeit mit diesem magischen Hilfsmittel ist nicht nur herausfordernd, sondern kann zuweilen schmerzhaft und äußerst unbequem sein.

Meine erste Begegnung mit dem Eisenpentagramm hatte ich Ende der 80er Jahre durch Starhawks Buch „The Spiral Dance“, doch erst 2006 habe ich mich daran gewagt die Übungen des Eisenpentagramms nicht nur zu lesen und mal auszuprobieren, sondern sie aufzuzeichnen. Und damit begann das Ringen mit dem Eisenpentagramm, welches ich bis heute nicht abgeschlossen habe.
Immer wieder sticht es, stichelt es und lässt sich schwer greifen. Jedes Mal, wenn es scheint, dass endlich ein Gleichgewicht entsteht, fordert es einem erneut auf sich der Arbeit an sich selbst zu stellen.

Mein Verhältnis zu dieser magischen Arbeit ist aufgewühlt, zuweilen frustrierend, aber stets ermächtigend. Und so hat es mich selbst nicht wirklich gewundert, dass das Eisenpentagramm sich auf meine Leinwand gebrannt hat und sich auf ihr entfaltete. Gebrannt übrigens tatsächlich. Wer Schwierigkeiten haben sollte das Pentagramm im Bild zu begreifen oder zu erkennen braucht die Leinwand nur umzudrehen, das Pentagramm hat sich – obgleich erst nach mehreren Farbschichten aufgetragen – durchgedrückt und zeigt sich hier. Im Bild spiegelt sich die Realität wieder: Das Eisenpentagramm geht unter die Haut!

Im Reich der Ran

Sunna, Sol, die Sonne. Zeichnung von Curtis Nike

26.04.2025 ev
Mein ganzes Leben lang habe ich gezeichnet und gemalt. Schon als Kind habe ich ganze Schulhefte mit Bildern gefüllt.
Mein Lieblingsmedium in den letzten Jahren war der Rapidograph bzw. Fineliner. Auf Papier brachte ich immer nur darstellende Bilder, meist in einem Comic-Stil mit Jugendstilelementen. Über all die Jahre habe ich meine Techniken immer mehr verfeinert und entwickelt. Ich habe dabei kaum noch bemerkt, wie das Zeichnen zu einer Routine wurde, die mich nicht mehr so ausfüllte, wie ich es mir vorstellte. Irgendwann ließ ich es sein. Auch das Schreiben stoppte nach und nach. Nicht zuletzt spürbar an diesem Blog.

Kreativität ist ein schöpferisches Grundbedürfnis. Sie drückt sich auf vielerlei Arten aus. Die einen kochen oder backen begeistert, andere drücken sich in Bewegung aus, in Tanz oder Musik. Wieder andere nutzen künstlerische Medien für kreative Prozesse.

Und dann gibt es die, bei denen Kreativität letztendlich in fast jeder Handlung liegt. Manchmal bewusst, manchmal unbewusst. Kreativität ist eine Form der Lebendigkeit und der Lebenskraft.

Schwindet die Kreativität, so schwindet die Lebensfreude. Dann ist es Zeit etwas zu tun.

Vor etwa einem Monat saß ich das erste Mal vor einer leeren Leinwand. Einfach so. Ich hatte sie mir günstig besorgt und wollte einfach mal schauen, was geschehen würde.

Die Leinwand starrte mich an, ich starrte zurück. Und dann tat ich etwas, was ich noch nie zuvor getan habe: Mit Farben, allein behandelt durch meine Händen und zerknülltem Verpackungsmaterial, ließ ich auf der Leinwand eine Explosion von Wasser und Farbe entstehen. Das unglaubliche geschah: Ran, die mächtige Herrscherin der dunklen Meere, die, welche die Ertrunkenen in die Tiefe zieht, starrte für einen Augenblick aus der Leinwand zurück.

"Im Reich der Ran", Acryl auf Leinwand, März 2025, Curtis Nike

„Im Reich der Ran“, Acryl auf Leinwand, März 2025, Curtis Nike

In der tiefsten Tiefe der See, da liegt das Reich der Ran. Nur die Ertrunkenen können dorthin gelangen. Und sie kehren nie wieder von dort zurück. Es ist der Seelengrund allen Seins. Wer hier einmal hinein geschaut hat wird verändert zurück kehren. Während ich mit den Farben arbeitete gewährte mir Ran einen Blick in diese Tiefe. In die tiefste Tiefe des Elements Wasser. Magie geschah. Transformation wurde möglich. Magie wirkte durch Kreativität. Ein tiefes Begreifen entstand in mir, ein Empfinden, welches mein Leben verändern wird. Ein Begreifen, dass sich nicht in Worte ausdrücken lässt. Allerdings in einem Resultat: Von nun an wird vieles anders!

Danke!

25.04.2025 ev

Herzlich bedanken möchte ich mich bei allen, die das Crowdfunding Projekt „Die in der Hecke sitzt“ mit unterstützt haben! Dank euch wird ein Stück magischer Kunst Realität und die intensive Arbeit von beinahe eineinhalb Jahren wird honoriert!

Ich freue mich sehr, dass das Fotobuch von Saskia Stöhr in Druck gehen darf und freue mich schon darauf es bald selbst in den Händen zu halten. Ohne euch wäre dies nicht möglich gewesen.

Die Magie der Karten erfahren. Foto: Saskia Stöhr