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Curtis, Mara, Loki und der Loge

11.08.2019

Loki-Seminar… irgendwann… die Sache mit dem Feuergott…

Loki, Gott der Asen, Logi, Feuer, besiegt Loki beim Wettmampfen.
Loge? Wer ist das?

„Ich zeige Euch das mal in Runenschrift“, sage ich und schreibe Lokis Namen auf die Tafel. Darunter schreibe ich erneut ‚Loki‘ und mache dann aus der Rune ‚Kenaz‘ durch Spiegelung ‚Gebo‘. „Voilá, da ist er, der verfressene Logi, das Feuer, welches alles verzehrt. Da hat Loki beim Wettessen natürlich keine Schnitte gegen… der hat ja nur einmal die Feuerrune ‚Kenaz.'“ Runenscherz… einige grinsen. 

Einer grinst gar nicht. „Heißt es nicht eigentlich Loge und nicht Logi – dieses Feuer?“ kommt eine Stimme aus den Reihen der Seminarteilnehmer. Und zerstört mit dieser Frage meinen so schön vorbereiteten Runentrick…

Und somit sind wir schon wieder tief in der nordischen Mythologie und dem, was sich für nordische Mythologie hält. Obige Seminarsituation hatte ich tatsächlich vor einigen Jahren mal und sie verwirrte mich seinerzeit sehr. Das Logi, der ein nettes Wettessen mit Loki veranstaltete, ein Loge ist hatte ich bisher noch nicht gehört.  Da ich mich stets selbst hinterfrage und auch mir dicke Fehler und auch mal Fettnäpfchen passieren, kam ich ins Überlegen. Klar… ich arbeite mit Loki, da kann es ja gar nicht anders sein… ich meine das mit den Fettnäpfchen. Hatte ich tatsächlich in meiner Vorstellung aus einem Loge einen Logi gemacht? Hatte ich mich verlesen, vertan, etwas falsch auf meiner geistigen Festplatte abgespeichert und seit Jahr und Tag im Brustton der Überzeugung eine Falschinformation weiter gegeben?

Nö. Hatte ich nicht. Diesmal hatte mir meine sture Wagner-Verweigerungshaltung schlicht und ergreifend ein Bein gestellt. Zur Hilfe bei der Aufklärung obigen Falles in Sachen ‚Logi‘ und ‚Loge‘ kam mir glücklicherweise ein unterhaltsames, lesenswertes und ganz im Sinne des Loki geschriebenes Werk von Tommy Krappweis:

Mara und der Feuerbringer

Vorbemerkung: Die Triologie ‚Mara und der Feuerbringer‘ wird einem Publikum ab 11-12 Jahren empfohlen. Das erschüttert mich überhaupt nicht, sondern zieht mich erst recht an. Gute Kinder- und Jugendbücher sind meistens besser als vieles, das man versucht in der Erwachsenenunterhaltung unter zu bringen.

Inhalt: Mara Lorbeer ist 14 Jahre alt und wäre gerne ‚ganz normal‘. Dies erweist sich als schwierig, denn ihre Mutter ist eine – in ihren Augen komplett abgedrehte und vor allem peinliche – Wicca. Zu allem Überfluss schleppt die gutmeinende Mutter ihre pubertierende Tochter auch noch auf diverse esoterische Seminare mit. Ausgerechnet nach einem Baum-Kommunikationsseminar, in dem stundenlang Bäume umarmt und belabert werden, trägt es sich zu, dass ein Ast Mara anspricht. Ja, richtig… anspricht. Er teilt ihr umunwunden zu, dass sie eben nicht normal, sondern im Gegenteil auserkoren ist um den Weltuntergang zu verhindern. Außerdem habe sie besondere Fähigkeiten, denn sie sei eine Spakona, möge sich vor dem Loki hüten und bitte den Anorak verhindern. Diese Botschaft habe er zu überbringen, von wem, dies wisse er nicht. Zur Krönung durchlebt die Jugendliche dann auch noch eine ziemlich eindringliche und abgefahrene „visionäre“ Erfahrung und wird sodann von dem Ast, der (Achtung! Spoiler!) den Asttod stirbt, verlassen. Etwas verstört, kein Wort verstehend, bleibt Mara zurück. Doch das Internet hilft ihr den Weg zu jemanden zu finden, der ihr vielleicht Licht ins Dunkel bringen kann: Prof. Reinhold Weissinger von der Uni München. Der soll nämlich Experte für germanische Mythologie sein. Und dass dies alles etwas mit germanischer Mythologie zu tun hat, das hat Mara schnell recherchiert… und so nimmt ein Abenteuer seinen Lauf, in dem die Leserschaft mit Mara und Prof. Weissinger, der scheinbar auf nichts anderes in seinem Leben gewartet hat, als auf ein phantastisches Abenteuer, auf einen wilden Trip durch die Mythologie geht. Nicht nur soll Mara die Ragnarök (das nämlich ist der Anorak in Wirklichkeit) verhindern, sondern zugleich dem Loki bei seinen Problemen mit seiner verschwundenen Frau Sigyn helfen. Eine Gratwanderung beginnt und ein rasantes Abenteuer nimmt in drei Bänden seinen Lauf… die Sache mit Logi und Loge klärt sich im Eifer des Gefechtes auch auf.

Persönlicher Eindruck: Was für ein Spaß! Ich habe die Bücher nur so inhaliert und musste an der einen oder anderen Stelle lauthals los lachen. Der Autor nimmt die Esoterikszene ebenso aufs Korn wie den wissenschaftlichen Schlauberger, ohne dabei abfällig zu werden. So habe ich mich über Mutter Lorbeers Wiccakreis mehr als einmal kaputt lachen können. Aber auch Maras jugendliche Gedankengänge sowie die Euphorie des ach-so-wissenden Herrn Professors sind unterhaltsam und amüsant. Auch die nordischen Götter lassen sich nicht lumpen und bringen Pfiff in die Sache, nicht zuletzt Loki, die alte Rampensau, und Sigyn, die einfach nur klasse ist.
Die Geschichte der kleinen Seherin, die sich zwischen dem verschlagenen Loki und ihrem unbekannten Auftraggeber  sowie ihren Gedanken und Gefühlen zerrissen fühlt und lernt mit ihren Fähigkeiten umzugehen ist sehr unterhaltsam geschrieben. Die Ereignisse überschlagen sich und überspitzen sich auch. An ein, zwei Stellen drohte die Geschichte meines Erachtens etwas ins Lächerliche zu kippen, doch auch hier bekommt der Autor – in meinen Augen – gekonnt die Kurve und zieht die Leserschaft mit sich. Man fällt regelrecht in die amüsante, actionreiche, interessante Geschichte.

Special Appearance: Ratastökr in seiner aufreibendsten Rolle.

Resümee: Gute, lesenswerte und spannende Unterhaltung, die nicht einen Moment lang langweilig wird. Unbedingt empfehlenswert! Mit Humor und Lockerheit geschrieben ist dieses Buch geeignet für alle, die sich für Fantasy und nordische Mythologie begeistern können oder zumindest interessieren. Aber auch Hexen und Heiden, die noch nicht verlernt haben über sich und die Götter auch mal wieder herzlich zu lachen oder zumindest zu schmunzelt liegen hier richtig.
Nicht geeignet ist dieses Buch für: Sich allzu ernst nehmende und humorlose Wicca, hoch erleuchtete Esoteriker, die bereits in Atlantis und Lemurien nix zu lachen hatten, Asatruar, mit Anorak- und Loki-Phobie sowie eine Leserschaft, die unbedingt wissen möchte ob es ein jüngeres Runenfuthark gibt und was es damit auf sich hat. Denn zu einem Referat über diesen hochspannenden Sachverhalt kommt Professor Weissinger im Laufe der drei Bände leider nicht. Man möge sich in diesem Falle einfach vertrauensvoll an die Autorin dieser Rezension wenden 😉

Weitere Infos: Die Trilogie ist als Box in der Edition Roter Drache neu erschienen. Ich selbst habe die Bücher – in Anbetracht meiner zugestopften riesigen Bibliothek – als elektronische Bücher gelesen.

Der erste Band von ‚Mara und der Feuerbringer‘ wurde 2015 auch verfilmt. Der Film ist empfehlenswert, nicht zuletzt wegen Christoph Maria Herbst, der bereits lange vor diesem Film für mich immer der perfekte Loki war. Im Film beweist er es! Einfach göttlich. Jan Joseph Liefers als völlig chaotischer Professor Weissinger ist nicht minder genial. Unbedingt sehenswert auch die Horde der Wicca! Alle spielen ihre Rollen wirklich gut und der Film bietet gute, amüsante Unterhaltung.

Und Loki… was für ein Loki! Für mich die einzig, wahre Loki-Darstellung. Wunderbar!

Julstollen für Loki

15.07.2019

Heute Morgen erwache ich ausgeruht. Tief atme ich durch. Hinter mir liegt ein ereignisreiches und intensives Wochenende an dem Herausforderungen bewältigt werden sollten und Grenzen überschritten und neu gesteckt wurden. Es war ein Wochenende voller Lachen und Freude, voller Reflektionen und Konfrontationen, voller Tränen und tiefem Fühlen. Es war wieder einmal Loki-Zeit!

Welches Gesicht trägst Du heute?

Erstmalig fand der Loki-Workshop, den ich auf Grund einer Vereinbarung mit Loki im Jahr 2012 selbst konzipiert habe, im Frühjahr 2013 statt. seitdem haben immer wieder Hexen ihre Köfferchen gepackt und sind mutig los gezogen, um sich auf eine Reise zu machen in ein Abenteuer mit Loki Laufeyson. So auch in diesem Sommer: Dieses Wochenende hatte eine Hexengruppe den Workshop komplett gebucht und die Reise begann für mich persönlich mit einer großen Herausforderung: Nach meiner langen, ernsten Erkrankung war ich erst zwei Tage vor dem Wochenende wieder gesund geschrieben. Konnte ich es wagen die intensive Arbeit an dem Workshop aufzunehmen? Alles in mir sehnte sich danach wieder mit Loki zu reisen, wieder in das Abenteuer zu stürzen, wieder voll durch zu starten. Auch freute ich mich bereits auf die Hexengruppe, die kommen würde. Mit allen hatte ich schon einmal gearbeitet und ich wusste im Vorfeld, dass sich hier sehr viel bewegen würde!
Weg wagt gewinnt, also startete ich durch. 

Die Reise war wieder einmal ein unglaublich intensiver und atemberaubender Trip. Immer wieder ist es erstaunlich wie komplett anders sich der Workshop mit jedem Male entwickelt und welche Themen aufkommen. Grenzüberschreitungen, die eigenen Grenzen kennen lernen und dabei das eigene Potential auszuschöpfen und zu neuen Kräften zu kommen, dies war ein Aspekt, der begleitend wirkte. Zugleich brachen wir gemeinsam Konventionen und stellten fest, dass ein saftiger, süßer Stollen im Juli fast noch köstlicher ist als zu seiner traditionellen Julzeit genossen.

Sonnenstrahlen fallen auf den Loki Altar des Workshops im Juli 2019

Nach der Loki-Begegnung ist man stets verändert: Ein anderer Mensch als zuvor und doch ganz der alte. Eben so wie Gott Loki selbst.

Danke für diese transformierende Reise, deren Auswirkungen sich diesmal auch in meinem Beruf zeigen werden! Danke Loki! Danke ihr mutigen Hexen, die ihr mitgereist seid!

Widersprüche

17.05.2019

Dieser Mai kommt mit einer Widersprüchlichkeit, die an und für sich dem April zugeprochen wird. Dies spiegelt sich repräsentativ in der Wetterlage. Heute scheint die Sonne und die Temperaturen steigen in frühlingshafte Bereiche. Gestern regnete es in einem Moment und Kälte kroch unter die Kleidung, dann brach die Sonne durch und machte Lust spazieren zu gehen. Kaum hatte ich jedoch die Schuhe an zog der Himmel sich zu und öffnete die Schleusen.

Gleich zwei Regenbögen übereinander zeigten sich am Horizont.

Doch was sind Widersprüche eigentlich? Sie sind doch nichts anderes, als Veränderungen, die nicht in unser gedankliches Konzept passen. Oft behagen sie uns nicht und verweisen uns aus unserer Komfortzone. Ich persönlich neige dann dazu knatschig und unleidig zu werden. Oft ziehe ich mich zurück und bin für niemanden zu sprechen. Der Widerspruch ist nicht ausserhalb von uns, er findet in uns statt. Nicht der Mai ist widersprüchlich, sondern meine Wahrnehmung des Monatsverlaufes. Dabei sind es Widersprüche, die Brücken bauen können. Nur wenn die Sonne bei Dauerregen durchbricht kann der Bifröst – jene Regenbogenbrücke, welche die Welten miteinander verbindet – sich öffnen.

Bifröst

Der Bifröst öffnet sich und verbindet unser Midgard, die Erde, mit Asgard, der Welt der Götter. Um diese Verbindung zuzulassen müssen wir unsere Komfortzone verlassen. Die Begegnung mit den Göttern ist immer auch Konfrontation, aber auch Widersprüchlichkeit. Hier können wir das finden, das über das Menschliche hinaus geht. Die eigene Sterblichkeit und Verletzlichkeit tritt zurück vor der möglichen Erkenntnisfähigkeit. 

Die Begegnung mit einem Gott ist stets auch eine Herausforderung. Sie erfordert Mut, sie erfordert Entschlossenheit und sie erfordert die Fähigkeit zur eigenen Transformation. Vor allem aber sollte Humor und Lachen mitgebracht werden.
Diesen Weg kann man alleine beschreiten, oder aber auch zusammen mit anderen. 

Für den Juli habe ich bereits mein seelisches Köfferchen gepackt, denn ich werde wieder reisen, gemeinsam mit einer Gruppe neugieriger, mutiger, fröhlicher und entschlossener Hexen gehen wir los, um den widersprüchlichsten und zugleich närrischsten der nordischen Götter zu begegnen. Er lehrte mich eins: Widersprüchlichkeiten beginnt man am besten mit einem herzlichen Lachen aufzulösen.

Ich freue mich auf Dich, Loki!

Alles Neu macht der Mai

01.05.2019

Ich hoffe Ihr alle hattet eine zauberhafte, magische und schöne Hexennacht! Gestern Abend war ich mit meiner besten Freundin und Hexenkollegin aus und wir haben den Abend wie zwei Nerd-Hexen verbracht: Mit Nerd-Kino, Filmdebatten und Essen gehen. Die Arbeit des Alltags war vergessen. Diese Art des Feiern liegt mir im Moment mehr, als die üblichen Berliner Großveranstaltungen. 

Loki-Altar des Loki Workshops Anfang März 2013.

Heute früh freue ich mich über einen angenehmen, sonnigen Tag, der mir angekündigt wurde. Ich werde bei angenehmer Wetterlage spazieren gehen und im Inneren planen. Denn Loki wirft seine Schatten voraus: Der nächste Loki Workshop steht vor der Tür, ein Wochenende im Juli wird es sein und an dieser Stelle werdet Ihr demnächst ein wenig mehr erfahren! Das eine oder andere verändert sich grundlegend, anderes bleibt. Magie wird auf wundervolle Art wirken und ich freue mich schon auf ein neues Abenteuer mit dem Trickster, ohne den ein Leben für mich nicht denkbar ist.

Einige von Euch haben es ja sicher schon gemerkt: Meine Aktivitäten haben sich ein wenig aus dem Internet weg verschoben. Privates und Arbeit nehmen mich stark ein und darüber hinaus sind die Zaunköniginnen ein Thema. Auch hier ist das Internet nur ein Hinweisgeber, während sich bei uns vieles tut. Neben dem Loki-Workshop kocht noch anderes im Kessel und bedarf intensiver Vorbereitungsarbeiten. Im Moment bin ich in Berlin auf der Suche nach Seminarräumlichkeiten, denn unser Raum platzt aus allen Nähten und wir brauchen etwas größeres, um auch mit etwas größeren Gruppen arbeiten zu können. Am kommenden Sonntag werde ich etwas besichtigen. Drückt mit die Daumen!

Diejenigen, die den Raum in Kreuzberg schon kennen: Keine Sorge, ich werde auf jeden Fall hier weiter arbeiten und auch hier das eine oder andere verändern.

Veränderung und Transformation – sie wirken schon seit fast einem Jahr besonders intensiv in meinem Leben. Verwundern kann es mich nicht, denn es gibt nur einen beständigen Faktor im Leben: Die Veränderung. Und so freue ich mich auf neue Abenteuer. 

Bleibt mir gewogen!

Lokialtar unseres Workshops April 2018, Foto: Peti Songcatcher

 

Der große Plan

25.03.2019

Ziele wie zerschmettert, Pläne zerschlagen.
Ich muß mich konzentrieren, doch es fällt mir schwer. Mit einem Male ist die Welt im Umbruch, die Erde bebt, der Schmerz brennt. Vor mir liegt Vergänglichkeit. Es ist spürbar, schmeckbar, liegt in der Luft wie eine finstere Vibration. Und doch scheint alles seinen Gang zu gehen. 

Loki schaut auf… ‚Sei doch nicht so menschlich‘, flüstert er. Ja, was denn sonst?
Loki lacht.
Und schon geschieht es wieder…

Eisige Kälte dringt in mich, es scheint als würde selbst mein Blut gefrieren. Es ist kalt geworden, so kalt. Nur so kann ich mich schützen. Schützen vor dem Schmerz. Schützen vor Dir. Und doch brennt es in mir wie Feuer. Schneidet in die Seele wie glühender Stahl. Mein Wissen um den großen Plan bewahrt mich nicht vor dem Leid.
Ich habe vielleicht geahnt wie schlimm es werden würde. Aber Wissen und Fühlen… das sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Zwar wußte ich von dem, was geschehen würde, doch es schien immer so weit weg, so fern von mir. Bis das Jetzt mich eingeholt hat.
Es schmerzt in Mark und Bein, es brennt und blutet. Meine Handgelenke sind wund, meine Füße vermögen mich nicht mehr zu tragen. Gebrochen bin ich.
„WOTAN!“ ich schreie es hinaus und spüre, wie die Tränen ungehemmt mein Gesicht benetzen. So kalt es auch sein mag, du erhitzt mein Gemüt immer wieder. Du bist der Orkan, der über mich hinweg fegt, alles bewegt. Alles in Aufruhr versetzt. Nichts so hinterlässt wie es einmal war. Eine Schneise der Vernichtung bricht durch mein Herz. Alles was bleibt ist eisige Kälte. Niedergerungen vom letzten Sturm.
Es gibt nur ein Ziel, nur einen Plan. Es gibt nur eine Endlichkeit, die letztendlich selbst uns Götter verschlingt.
Ich sehe das Dämmern am Horizont. Der letzte Tag beginnt. Hier beginnt alles. Hier endet alles. Die Seele zerschmettert. Die Nornen schweigen.
Ragnarök.

Loki erhebt sich!