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Wirkkraft der Magie
13.11.2017
Heute vor einem Jahr wurde ein ganz besonderer Zauber gewoben. Gemeinschaftlich haben Hexen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum einen Zauber gewoben, um Geld, Reichtum und Wohlstand für das Haus Sternschnuppe zu bewirken. Für diese magische Hexenschule sah es vor einem Jahr nicht gut aus: Es drohte die Schließung. Nun, nach einem Jahr, ist es an der Zeit ein Resumee zu ziehen, und dieses fällt rundum gut aus: Die Sternschnuppe ist nicht nur noch an ihrem Ort und ist weiterhin eine Mysterienschule, sondern sie wird uns erhalten bleiben! Die ersten Termine für 2018 sind bereits im Kalender ersichtlich!

Jeder Cent hat seinen Wert. Kupfercents sind tatsächlich einen Cent wert.
Aber der Zauber war so angelegt, dass wir auch untereinander Reichtum, Geldfluß und Wohlstand verschenkten. Nun, ein Jahr später, ist es ein guter Zeitpunkt zurück zu schauen, was durch die Magie bewirkt wurde. Der Zauber wurde gewoben, er wurde los gelassen und nun können wir ihn uns noch einmal vergegenwärtigen: Warst Du damals mit dabei? Wie hat es sich angefühlt? Wie manifestierte der Zauber sich in Deinem Leben?
Für mich hat sich viel getan, sehr viel Positives, vor allem auf der beruflichen Ebene. Dies führt bei mir zu mehr Stabilität und finanzieller Sicherheit, was ich sehr schätze. Auch haben sich neue Tore geöffnet, die nicht nur durchschritten werden wollen, sondern auch ausgebaut werden wollen.
Magie ist einfach wunderbar. Und das magische Wirken heute vor einem Jahr war ausserordentlich besonders. Heute denke ich gerne daran zurück und danke noch einmal allen mitwirkenden Kräften!

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Doch immerhin schmeckt Schokoladengeld gut und ist zuweilen auch magisch von Nutzen.
Herbst in Midgard
20.10.2017

Ein Herbstspaziergang mit Patrizia und Diana
Die Nacht zum Montag konnte ich wieder schlafen und so erfreute ich mich am Montag früh an einem Frühstück, gemeinsam mit meinen Gästen. Der Tag würde sonnig werden und das Esszimmer war sonnendurchflutet. Letzteres war jetzt nicht so optimal für mich, aber eine Sonnenbrille hilft da ja bekanntlich. Heute Abend würden wir ein kleines Meeting mit Freunden haben und magisch im Kessel rühren, so sollte dieser Vormittag und Mittag sehr entspannt verlaufen, mit Gesprächen und Spaziergängen am Landwehrkanal. Eben alles ganz gelassen.
Inzwischen in Asgard…
„Hat ja alles prima geklappt!“ freut Loki sich und schaut zufrieden rüber nach Midgard.
„Mehr Met!“ brummt Odin nur. Diese kleinen Hörner sind einfach stets zu früh leer.
„Was Du so unter ‚prima geklappt‘ verstehst. Nächtliche Lärmattacken und wackelnde Wände. Das ist mal wieder typisch für Dich.“ Thor schaut in sein Horn. Es ist auch schon wieder leer. Na, immerhin ist der Metkrug noch gut gefüllt.
„Musst Du gerade sagen, bei Deinem Gedonnere!“
„Mehr Met!“ verlangt Odin erneut.
„Ich nenne ihn ja nicht bei seinem Namen, ich nenne ihn höchstens Laufeyson“, klingt eine Stimme aus Midgard rüber.
Loki sitzt mit einem Mal kerzengrade. „Was soll das denn?“ er spitzt die Ohren, lauscht konzentriert, „ohoh. Muß mal eben weg, PR machen“, und der Herr Laufeyson springt auf und verschwindet.
„Hmmm“, Odin streckt sich und erhebt sich gemächlich von seinem Platz, „da gehe ich besser mit. Den lasse ich heute sicher nicht alleine los ziehen. Ich bin schließlich heute im Einsatz.“
Thor öffnet den Mund, schließt ihn wieder. Ehe er sich versieht ist er allein. Mit dem Metkrug. Immerhin. Den hat er jetzt für sich allein. Er füllt sein Horn, lehnt sich zurück und trinkt genüsslich. Entspannt streckt er die Beine aus. Die Sonne scheint angenehm auf seinen Bauch. Es könnte so schön sein, so entspannt, wenn nicht… Stimmen dringen an sein Ohr, sie kommen aus Midgard rüber. Er hört Odin, er hört Loki. Loki referiert. Es geht um Unfug, wie immer. Er sollte lieber trinken statt quatschen.
„Schwätzer“, knurrt Thor, leert sein Horn und erhebt sich, „den kann man nicht eine Minute quatschen lassen, ohne dass er Unsinn redet.“
Odin lacht. Loki lacht. Thor gesellt sich dazu. Sicher ist sicher.
Wir gehen am Kanal spazieren, genießen die frische Luft. Das Sonnenlicht bricht sich auf dem Wasser. Wir wandern zwischen den Welten. Und wir wandern nicht allein. Wir reden viel, die Worte fließen und wenn ein Muggel zufällig vorbei kommt und etwas aufschnappt, dann wird er vielleicht meinen er habe sich verhört. An einer Eisdiele bleiben wir hängen, setzen uns in die Sonne, genießen Eiscreme, und sind irgendwie nur halb hier und halb ganz woanders. Wenn Hexen zusammen kommen, dann wirkt Magie. Wenn die Götter mitmischen, dann wirkt schicksalhafte Transformation. Und am Ende haben alle sehr viel Spaß zusammen: Menschen wie Götter.

Ein Botschafter Odins.
Eine Hexe auf Wanderschaft
18.10.2017

Das Licht bricht sich im Herbstlaub
Der Herbst zeigt sich von seiner goldenen Seite. Das Sonnenlicht bricht durch das farbige Laub der Bäume und sprenkelt den Boden mit leuchtenden Tupfen, die Luft duftet nach Laub, etwas Sonne und kommenden Winden. Ein wundervolles Wetter für ein Frühstück im Freien, unter den Bäumen. Irgendwo in Asgard sitzen drei beisammen, ihr kennt sie alle. Sie sitzen an einem hölzernen Tisch, auf einer Bank. Brot, Butter, Käse, Lachs und Honig stehen bereit, Met steht in einer großen Karaffe, um die Hörner wieder aufzufüllen.
„Meine Priesterin zieht durch das Land im Herzen Europas und wird die Göttin Berolina besuchen“, brummt Odin nach einer Weile und zwinkert, sein Methorn ist doch tatsächlich schon wieder leer. „Sie benötigt eine Herberge, ein warmes Bett, einen Ort, an dem sie ruhen kann. Welchen Ort nur soll ich ihr weisen?“
„Ich kümmere mich darum“, und schon springt Loki enthusiastisch von seinem Platz an der Tafel auf, ohne überhaupt abzuwarten was die Anderen zu sagen haben, und rauscht davon.
Skeptisch sieht Thor ihm nach, „ob das so eine gute Idee ist die Sache ihm zu überlassen“, er schüttelt den Kopf.
Odin schaut auf seinen Sohn, lächelt, grinst dann und beginnt schließlich schallend zu lachen. Sein Lachen erfasst seinen Körper, schüttelt ihn durch und die Krempe seines Huts rutscht ihm in die Stirn, „das, mein Lieber, ist die beste Idee von allen!“
‚Ist das schon wieder so ein abgekartetes Spiel zwischen Odin und Loki? Oder lässt Odin den Verrückten wieder machen was er will?‘ fragt sich Thor innerlich. Er ist sich nicht sicher, was hier gerade abläuft, aber vielleicht sollte er diesmal ein Auge auf die Situation haben… er könnte ja… ja! Er könnte ja auch mal kräftig mitmischen…
So – oder ähnlich – muß es sich in etwa abgespielt haben, denn anders lässt es sich wohl kaum erklären was in den letzten Tagen so abgelaufen ist…
Am letzten Samstag in den Nachmittagsstunden, ich sitze gerade im Pub und schaue Fußball, kommt der Anruf: „Diana sitzt vor Deinem Haus und wartet auf Einlass.“ Und ich laufe los, das Fussballspiel hat meine Mannschaft ohnehin schon verloren, und hotte nach Hause. Mein Pub ist nur drei Minuten von meiner Wohnung entfernt. Glücklich ist, wer noch eine echte Eckkneipe in der Straße hat. Ich laufe also los und da sitzt Diana Paxon auf einer Bank vor meiner Heimstatt in der Sonne und lächelt mir entgegen. In diesem Leben begegnen wir uns das erste Mal, begrüßen uns und ich lasse Diana ein in meine Heimstatt, wie es unter Heiden üblich ist: Einer wandernden Hexe, die ein Bett, Ruhe und ein gutes Frühstück benötigt, verwehre ich – wenn der Raum frei ist – nicht meine Gastfreunschaft.
In den nächsten Tagen haben Götter und Menschen ihre schiere Freude, Magie wird sprühen, Energien werden transformiert und im Wind flüstern die Stimmen der Raben und Krähen. Runen wirken ihre Zauber und zwischen den Welten tanzen die Funken.
Ich danke Odin, ich danke Thor, ich danke Loki,
ich danke den Krähen und den Katzen,
ich danke Diana und Patricia,
ich danke Mara und Bianca
für eine wilde Reise,
göttlichen Spaß
und
eine Menge Hausaufgaben 😉
Weiteres folgt…
Mr. Wednesday
17.10.2017
Ein Wind hat sich erhoben, steigt auf, braust auf, erfasst mich, weht durch mich und klärt die Gedanken.
Heute Nacht habe ich mit Odin im Kreis gesessen, heute Nacht kreiste das Horn mit süßem Trunk, heute Nacht habe ich mit dem Allvater gesprochen, ihm meine Fragen gestellt und Antworten erhalten. Nicht nur das. Heute Nacht habe ich aus Odins Mund die Klänge der Runen vernommen, ich habe Hinweise für das magische Arbeiten bekommen und ich habe Unterstützung von Odin bekommen: Hugin und Munin, sie flüstern auch mir ihre Botschaften zu.
In den letzten Tagen ist viel passiert, überraschender Besuch kündigte sich an und ich öffnete die Tür zu einer magischen Reise, von der ich Euch demnächst berichten werde. So lange wandere ich schon selbst zwischen den Welten, aber die Magie der Götter, das Wirken der Nornen, es lässt mich immer wieder staunen. Und ich höre Grimnirs Lachen, seine Worte klingen in mir und wieder habe ich ein Teil des Puzzels meines Schicksals gefunden und an die richtige Stelle legen können. Nur um festzustellen, dass sich das vor mir liegende Mosaik als noch größer erweist als erwartet.
Bleibt mir gewogen und ich verspreche Euch noch in diesem Monat ein Aufwogen der Magie hier im Blog!

Die Postkarte ‚Hugin und Munin‘ ist für 1,70 €/Stück bei mir erhältlich. Weitere Motive werde ich demnächst vorstellen.


