Archiv der Kategorie: Kreatives und Arbeit
Hier könnt Ihr alles nachlesen, was ich so tue und mache.
Ein Drehtag mit dem RBB
In meinen letzten beiden Beiträgen habe ich Euch von meinem ersten Fotoshooting berichtet, welches ich zusammen mit der Fotografin und dem Model LiBella machen durfte. Und weil mir das soviel Spaß machte, habe ich nur ein paar Tage später nicht nur das nächste Fotoshooting anstehen gehabt, sondern bin kurzerhand gleich zum Film gegangen 😉 Allerdings… der Weg hierher war aufwändig und von Widerständen – vor allem durch mich selbst – geprägt.
Heute möchte ich Euch ein kleines ‚Making Off‘ der Sendung ‚Berlin, Stadt der Hexen‚, welche am 15. November 2014 um 18.00 Uhr im RBB ausgestrahlt wird, präsentieren.
Zunächst aber möchte ich Euch berichten, wie es dazu kam, dass ich mich überhaupt dazu bereit erklärt habe an einem Film über Hexen in der Großstadt mitzuwirken.
Vor einigen Monaten hat sich Margarethe Steinhausen vom RBB schriftlich an mich gewendet. Sie plane eine Dokumentation über Hexen und sei in diesem Zusammenhang über meine Reihe ‚ Das mystische Berlin‚ gestolpert. Den ausschlaggebenden Hinweis auf mich als Person hatte sie, so vermeine ich mich dunkel zu entsinnen, von Frau Dr. Victoria Hegner, die selbst im Bereich ‚Hexen in der Großstadt‘ forscht und mich in diesem Zusammenhang bereits mehrfach interviewt hatte. Auch über diese Forschungsarbeit hinaus sind wir befreundet und unternehmen einiges zusammen. Und schon hatte ich den Schlamassel, die Presse war mit einem Male an mir als Person interessiert. Ich persönlich habe Loki in Verdacht alles angeleiert zu haben… Allerdings, und da bin ich ehrlich, ich war zunächst nicht interessiert an einer medialen Zusammenarbeit. Immerhin gibt es genug Hexen, die Öffentlichkeitsarbeit machen, die wären – meines Erachtens – für Dokumentationen besser geeignet als ich. Außerdem… ganz ehrlich, wir kennen doch die diversen filmischen Publikationen zum Thema, oder?
Nun ereignete es sich jedoch, dass unabhängig von der Anfrage an mich der RBB sich auch an meine Hexenkollegin Faye gewendet hatte. Und sie stand nun vor derselben Entscheidung wie ich: Wie gehen wir mit den Medien um? Wollen wir sie ignorieren? Dann wird der RBB sich über kurz oder lang anderenorts Hexen – oder solche, die sich so nennen – suchen, die bereit sind, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Eben oben genannte öffentliche Hexen. Oder wollen wir die Anfrage als Chance und Möglichkeit sehen einen kleinen Eindruck von unserem persönlichen Weltbild darzustellen? Denn dann könnten wir uns am Ende nur über uns selbst ärgern, wenn wir uns der Öffentlichkeit stellen und nicht zufrieden mit dem dargestellten Bild sind. Es begann ein recht intensiver Abwägungsprozess, den wir beide nicht allein unter uns ausmachten, sondern auch in unserer engeren Hexengemeinschaft besprachen. Und es gab letztendlich alle möglichen Meinungen zum Thema, von: „Ja – unbedingt machen!“ bis „Nein – geht so gar nicht!“ war alles dabei.
Margarethe Steinhausen blieb auf jeden Fall dran und schlug mir ein Treffen zu einem Mittagessen vor, dort wollte sie sich und das Projekt persönlich vor stellen. Ich willigte ein, um mir einen Eindruck von ihr als Person zu machen.
Nun, lange Rede, kurzer Sinn: Margarethe war mir vom ersten Moment an sehr sympathisch und ich wurde gleich warm mit ihr und ihrer Idee. Sie ist mit Kreativität, Elan und Herzensfreude bei ihrer Arbeit und ist auch in der Lage sich auf recht sympathische Weise fest zu beißen. Und so gab es letztendlich noch ein paar Anfragen bei den Göttern und Geistern nach einem Rat. Alle Antworten gingen für mich in eine Richtung: Mach es! Und da auch Faye sich, nach sorgfältigem Abwägen, entschloss mitzumachen und ich zudem eine weitere Freundin, Thanis Voyant, als meine Fotografin für den Dreh und als neue Blogfotografin für die Reihe ‚mystisches Berlin‘ gewinnen konnte, konnte es dann auch am 18.06.2014 mit dem für mich ersten Drehtag beginnen.

Mit dabei als Fotografin: Thanis Voyant. Herzlichen Dank an sie für alle Fotos in diesem Blogbeitrag!
Für ‚Das mystische Berlin‘ stelle ich bei den RBB-Dreharbeiten drei Orte in Berlin vor, die ich in meine Reihe aufnehmen möchte. Jeder Ort hat sein eigenes Flair. In den nächsten Tagen und Wochen wird es also auch wieder Neuigkeiten hier im Blog diesbezüglich geben. Begleitet wurde ich während des Drehs vom RBB-Filmteam welches Margarethe, den kreativen Kameramann Matthias und den neugierigen Jan umfasste. Außerdem waren Thanis als Fotografin und Victoria als wissenschaftliche Beobachterin mit dabei.
Die längste Drehzeit hat gleich der erste Drehort, das Schlaufenlabyrinth in den Gärten der Welt, eingenommen. Hier begannen wir schon recht zeitig am Morgen zu drehen. Es war an dem Tag sehr sonnig, aber auch frisch, so dass ich zu Beginn der Dreharbeiten einen kurzen Sommermantel trug. Die Sonne stieg höher und höher, es wurde wärmer, aber die Szene war noch nicht im Kasten und so wanderte ich das Labyrinth entlang und wanderte und wanderte. Kinder sprangen um mich herum, Menschen blieben stehen und schauten, die Kamera war immer mit dabei. Und dabei geriet ich nach und nach ganz schön ins Schwitzen, was man jedoch nach Möglichkeit im Film nicht sehen soll. Ob dies gelungen ist werdet ihr dann selbst einschätzen müssen. Meine Hochachtung vor Schauspielern und ihren Leistungen hat sich auf jeden Fall an diesem Tag noch enorm erhöht!
Nach einem erfrischenden Eis dann ging es zum zweiten Drehort, dem magischsten und verstecktesten der drei Drehorte: Unser Pfad führte uns zu Berlins ältesten Baum. Und der war nicht ganz einfach zu finden. Tatsächlich wurden wir in die Irre geleitet und der Pfad führte uns zunächst – zum Entsetzen des ganzen Teams – zu einem gewaltigen, zerstörten Baum, den man uns als die Überreste der wunderbaren, alten Eiche, der dicken Marie, präsentieren wollte. Der tote Baum brach mir fast das Herz und ich war selbst erst einmal ziemlich durcheinander. Doch unbeirrt suchte Margarethe weiter den Tegeler Forst ab. Obgleich Thanis Voyant die dicke Marie bereits in der Vergangenheit besucht hatte, konnte auch sie sich nicht mehr an den Weg zu ihr erinnern. Aber letztendlich fanden wir den wunderbaren, kraftvollen Platz und eine herrliche Eiche, die hier schon seit nunmehr 900 Jahren stehen soll. Und Teil zwei der Dreharbeiten begann, wobei die Energie des Schlaufenlabyrinths noch ziemlich nachwirkte. Sowohl der Weg zum Drehort als auch der Weg zurück zum RBB-Bus war geprägt von recht ausschweifenden ‚Umwegen‘, die uns jedoch am Ende alle zum Ziel führten.
Unser letzter Drehort für den ersten Drehtag dann war der Pilgerort aller Steinfans… das berühmt-berüchtigte Edelsteinhaus Lenz. Das Haus, das kein Mensch betreten kann, ohne nicht für einen Moment vom Zauber der Steine berührt zu werden. Und nur die wenigsten verlassen diesen Ort ohne einen Edelstein. Und ohne zuviel zu verpetzen: Auch den anwesenden Hexen und Filmmitarbeitern ging es zum größten Teil genauso! Dieses Haus verlässt man oftmals im wahrsten Sinne des Wortes ’steinreich‘.
Und so war mein erster Drehtag mit dem RBB eine spannende, interessante und auch abwechslungsreiche neue Erfahrung! Allerdings auch eine so anstrengende, dass ich den folgenden Tag beinahe verschlief.
Inzwischen ist etwas Zeit vergangen. Auch Faye hatte ihren Drehtag und es sieht so aus, als würde auch bei mir noch mal ein halber Filmtag anstehen. Dazu gibt es zu sagen: Bleibt neugierig! Bleibt in diesem Blog am Ball! Schaltet am 15. November 2014, um 18.00 Uhr, RBB ein!
Ich danke an dieser Stelle dem RBB-Filmteam Margarethe, Matthias und Jan für ihre Arbeit, Thanis für ihre wundervollen Fotos und Victoria dafür, dass sie mich beim RBB als Hexe ‚verpetzt‘ hat 😉
Die Legende des Phönix
Aus den arabischen Ländern ist der Feuervogel Phönix über Griechenland in unsere Gefielde gereist. In Ägypten war sein Name ‚Benu‘, dies heißt übersetzt ‚der Neugeborene‘ oder auch ‚der Wiedergeborene‘. In der ägyptischen Mythologie wird berichtet, dass der Phönix ein Vogel sei, der ein hohes Alter erreichen könne. Manche Quellen sprechen von 300, andere von 500 oder sogar 1000 Jahren. Wenn der Vogel seinen Tod nahen spürt, dann beginnt er ein Nest zu bauen, welches er in einer einzigen Nacht fertig stellt. Dieses Nest wird aus kostbaren Gewürzen und Harzen gebaut, unter ihnen Weihrauch, Zimt und Myrrhe. Die genaue Zusammensetzung der Kräuter ist nur dem Phönix selbst bekannt.
Nachdem der Vogel das Nest fertig gestellt hat, begibt er sich selbst in das Nest und erhebt seine Stimme, singt in Richtung Osten, in Richtung der aufgehenden Sonne. Mit den ersten Strahlen ihres flammenden Lichtes entzünden die Sonne das vorbereitete Nest, in dem der Phönix ruht. Unter Wohlgeruch und Gesang entflammt der Vogel. Die Schmerzen des verzehrenden Feuers werden durch die Kräuter gelindert.
Ist das Nest zu Asche zerfallen und ausgekühlt geschieht etwas sonderbares. Je nach Region – es gibt verschiedene Unterarten des Phönix – findet sich in der Asche entweder ein goldenes Ei oder aber ein kleines Vögelchen. Der verbrannte Phönix ersteht somit neu und kommt mit neuer Kraft wieder in das Leben zurück.
Das Bild des Phönix, des Vogels, der mit der Sonne und dem Feuer in Verbindung steht, ist kulturübergreifend. In Russland gibt es die Legende des Feuervogels, in China den Mythos um den barmherzigen Fenghuang und in unseren heimatlichen Gefielden lebt ein winziger Verwandter des Phönix: Der Zaunkönig. Dieser kleine Kerl baut sein Nest am liebsten in Höhlen und Ritzen, mag es dunkel und behaglich, was ihm den Namen ‚Troglodytes troglodytes‘ (Höhlenbewohner) einbrachte. Doch wenn die Wintersonnenwende vorbei ist, die Tage langsam länger werden, dann ist es der Zaunkönig, welcher der Sonne entgegen fliegt und sich an ihren heißen Strahlen versengt. Er nimmt die Kraft unserer Sonne auf und bringt sie zurück zur Erde. Erkennbar wird dies am rötlichen Gefieder des Zaunkönigs, welches er im Frühjahr aufweist. Dieser Vorstellung entspricht die Idee, dass Gefieder des Feuervogels Phönix werde nicht in der aufgehenden Sonne, sondern mit den letzten Strahlen der untergehenden Sonne entzündet. Die Wiedergeburt des Phönix ist somit zugleich die Rückkehr der Sonne am folgenden Morgen.
Dem Phönix werden zahlreiche Fähigkeiten zugeordnet. So soll er in der Lage sein – ähnlich dem Vogel Roch oder Rock – sehr hohe Lasten zu tragen. Eine Feder aus seinem Gewand leuchtet in der dunkelsten Finsternis und die Tränen des Phönix haben heilerische Fähigkeiten. Sie sind in der Magie als Antidot gebräuchlich. In der neuzeitlichen magischen Kunst wird der Begriff ‚Phönixtränen‘ zuweilen als Synonym für Canabisöl verwendet.
So steht der Phönix für Unsterblichkeit auf der einen Seite und für Transformation auf der anderen Seite. Sein Gefieder ist wunderschön, golden, rot und feuerfarben schimmernd. Ein enger Freund und Vertrauter des Phönix ist der Pfau, der dem Feuervogel nur wenig an Schönheit nachsteht. Der Pfau war – bevor er in der christlichen Mythologie zum Symbol der Eitelkeit verkam – Symbol für die Unsterblichkeit. Sein Fleisch galt als ‚unverwesbar‘. In China ist der Pfau der Göttin Kuan Yin zugeordnet, deren Barmherzigkeit unermesslich ist. Auch der Pfau gilt als Transformator.
Als ich in der Sternschnuppe ankam begrüßte mich der Pfau, gemeinsam mit dem alten Phönix. Was kann es schöneres geben?
Die Rückkehr des Phönix
Ich bin zurückgekehrt von meiner Reise in die Sternschnuppe, wo ich auf den Flügeln des Feuervogels Phönix geritten bin, in die Flammen gestiegen bin, um zu verbrennen und neu aus der Asche in das Leben gestiegen bin. In meinem Blog werde ich in den nächsten Tagen ein paar kleine Impressionen des Ausfluges in die Anderswelt geben, einige Fotos zeigen und Euch neugierig machen auf die Abenteuer, die es bei den Hexen, welche die Freunde des Phönix sind, zu erleben gibt. Vielleicht habt Ihr ja Lust beim nächsten Mal mit uns auf die Reise zu gehen? Ihr seid herzlich eingeladen!
Meine Ankunft in Oldenbüttel war am Dienstag, 29.04.2014, bei strahlendem Sonnenschein. Begleitet wurde ich von meiner lieben Freundin Britta aus Berlin und empfangen wurden wir von Cassandra aus der Sternschnuppe. Der Frühling war bereits mit all seiner Kraft über das Land gekommen, überall blühte es und die Luft war erfüllt vom Duft der Blumen und des Honigs. Der Feen-Apfelbaum stand in voller Pracht und durch ihn hindurch kann man bereits einen Blick in die Anderswelt riskieren. Hierher zurück zu kommen ist wie ein kleines ’nach Hause‘ kommen. Einmal die Muggelwelt komplett hinter sich lassen und eintauchen in pure Magie, in eine Sphäre der Zauber und Wunder.
Der Dienstag war der Anreisetag für das ‚Organisationsteam‘, wie ich das ‚Lehrerteam‘ lieber nenne. Denn erfahrungsgemäß ist es doch so, dass auf jedem Camp jeder mit einem offenem Ohr und einem offenem Herzen von jedem etwas empfangen kann. In diesem Jahr war ursprünglich ein Phönix-Camp zum Thema Rhiannon geplant. Doch dies musste leider ausfallen, so das wir umdisponierten und das diesjährige Hexentreffen ganz in das Zeichen des Phönix setzten. Das übergreifende Thema der nächsten Tage sollte die Begegnung mit dem mächtigen Feuervogel Phönix sein, welcher in die Flammen steigen und neu aus ihnen hervor gehen würde.
Und so war die Ankunft in Oldenbüttel geprägt von einer klaren, frühlingshaften Luft, welche die Gedanken aufstiegen ließ und die vorbereitende Arbeit für die Hexen, die in den nächsten Tagen anreisen würden, erleichterte. Spaziergänge an der Luft, Begegnungen mit kleinen Feen und Elfen, Planungen und Gespräche über das vor uns liegende, Blumen, Blüten, Frühlingsimpressionen halfen uns dabei den vor uns liegenden Weg zu begehen.
Seit vielen, vielen Jahren begleitet der Phönix mit seiner Kraft das sogenannte Phönix-Camp, ein regelmäßig statt findendes Treffen von Hexen, an Magie interessierten Menschen und Neugierigen, die sich zusammen finden, um Zauber zu weben, Magie zu erlernen und vor allem Gleichgesinnte zu treffen. Seit einigen Jahren gehört auch für mich dieses Treffen fest in meine Jahresplanung, öffnet es doch neue Horizonte und transformiert neue Ideen.
Doch die Flügel des Phönix waren erlahmt, sie waren langsam und träge geworden. Und so war es an der Zeit den alternden Feuervogel in die Flammen zu geleiten…
An dieser Stelle werde ich Euch in den nächsten Tagen die Geschichte des Phönix erzählen und Euch von einem wunderbaren, inspirierenden Hexentreffen berichten! Seid neugierig! Seid willkommen!
Ich bin dann mal weg…
Nun, liebe Menschen, es ist soweit. Ich schwinge mich mal wieder auf den Besen und mache mich auf den Weg in die Sternschnuppe zum Treffen der ‚Freunde des Phönix‘. Hier werde ich mit Hexen zusammen Magie weben, zaubern, verzaubern und wirken.
Wer sich auch von der Energie der Transformation des Feuervogels ‚Phönix‘ berühren lassen möchte, ist herzlich eingeladen sich zu melden und vorbei zu kommen. Es wird sich lohnen!
Rhiannon
Die Vorbereitungen für das Phönix-Camp laufen auf Hochtouren. In diesem Jahr ruft die mächtige Feenkönigin und Herrin der Pferde, die Göttin Rhiannon!
Mit dem wiederkehrenden Licht ist die Kraft der neubeginnenden Magie erwacht und die Vorbereitungen für ein Camp, in dem Du Rhiannon begegnen wirst und Deine eigene Potentiale ausschöpfen und vertiefen kannst, haben begonnen! Diesmal wurde ich selbst von der Orga des Phönixcamps und der Feengöttin gerufen und werde im Lehrerteam mit dabei sein.
Rhiannon erschien mir persönlich und überbrachte mir eine Nachricht, die staunenswert war. Mit Humor, Kraft und enormer Präsenz ist die Göttin, die zugleich Herrscherin des Feenreiches ist, in mein Leben gekommen und arbeitet seit einigen Wochen intensiv mit mir – mit uns – zusammen. Doch heute möchte ich Euch zeigen wie ich – als Lehrerin – mich ganz persönlich auf die Reise zu Rhiannon vorbereite. Neben den regelmäßigen Chats und Meetings mit dem Lehrerteam, der wundervollen Pearl, der phantastischen Cassandra und der wunderbaren Teri, sowie den Pfadvorbereitungen, arbeite ich noch auf einer sehr persönlichen Ebene an Beiträgen zum Phönixcamp.
Um Euch ein bisschen neugierig zu machen, werde ich Euch heute im Vorfeld meine Arbeit präsentieren, damit ihr seht, was Euch noch erwarten kann.
Diejenigen, die im letzten Jahr beim Camp zu Besuch bei Loki waren, ahnen vielleicht schon ein bisschen, was auf sie zukommen mag. Denn sie kennen schon meinen Tick mich ausserordentlich kreativ mit Themen auseinander zu setzen.
Zum Phönixcamp werde ich diese Rhiannon-Altarplatte mit bringen. Das abgebildete Motiv ist ursprünglich von dem Künstler George Bain entwickelt worden. Es handelt sich dabei um eine Pferdedarstellung, die er auf einem piktischen Stein gefunden hat. Er hat sie kopiert und künstlerisch in einen neuen Rahmen gesetzt. Ich habe das Motiv kopiert und mit einigen kleinen eigenen Elementen versehen. Dann habe ich es vergrößert und auf die Holzplatte übertragen, schließlich wurde es – in aufwändiger Kleinstarbeit – auf die Platte gebrannt. Das Kopieren des Motives ist im übrigen voll und ganz in George Bains Sinn, der sich gewünscht hat, dass die keltische Kunst weiter lebt und der – in meinen Augen – das bis heute beste Buch über keltische Kunst veröffentlicht hat: Celtic Art – the methods of construction
Die Holzplatte wurde nach Abschluß der großen Brennarbeiten geölt. Dannach wurde sie erneut gebrannt, um das Motiv zu vertiefen. Schließlich habe ich noch den Rand der Platte grob abgeschliffen.
Heute habe ich beschlossen, dass sie fertig ist! Nach wochenlanger Arbeit!
Hier seht ihr nun die fertige Platte mit Elemente-Teelichtern, die ich im übrigen auch selbst erstellt habe. Auch die Mittelkerze, die ich nicht angezündet habe, ist von mir hergestellt. Ich kann Euch jetzt schon ankündigen, dass alle Kerzen, die ich zum Phönixcamp mit bringe, von mir handgefertigt sind und das ich auch noch Kerzen speziell für Rhiannon herstellen werde. Vom Teelicht, über die Votivkerzen bis hin zur großen Altarkerze soll in diesem Jahr alles handgefertigt aus Hexenwerk stammen!
Ich freue mich riesig auf das Phönixcamp, ich freue mich auf Euch alle, ich freue mich auf Rhiannon! Und ich kann Euch versprechen: Es wird wunderbar werden!
P.S.: Wer zum Camp kommt und nun neugierig geworden ist und vielleicht sogar eine eigene Altarplatte erschaffen möchte, möge sich im Vorfeld (mindestens 14 Tage vor Campbeginn!) mit mir in Verbindung setzen, damit wir alles besprechen können! Die Vorarbeiten können dann gegebenenfalls in der freien Zeit auf dem Camp gemacht werden. Über die weiteren Arbeiten, die auch bei Dir zu Hause gemacht werden können, wirst Du dann genau unterrichtet werden.
Kontakt: Curtis.Nike(at)arcor.de
















