Archiv für den Monat Juni 2014
Ein Drehtag mit dem RBB
In meinen letzten beiden Beiträgen habe ich Euch von meinem ersten Fotoshooting berichtet, welches ich zusammen mit der Fotografin und dem Model LiBella machen durfte. Und weil mir das soviel Spaß machte, habe ich nur ein paar Tage später nicht nur das nächste Fotoshooting anstehen gehabt, sondern bin kurzerhand gleich zum Film gegangen 😉 Allerdings… der Weg hierher war aufwändig und von Widerständen – vor allem durch mich selbst – geprägt.
Heute möchte ich Euch ein kleines ‚Making Off‘ der Sendung ‚Berlin, Stadt der Hexen‚, welche am 15. November 2014 um 18.00 Uhr im RBB ausgestrahlt wird, präsentieren.
Zunächst aber möchte ich Euch berichten, wie es dazu kam, dass ich mich überhaupt dazu bereit erklärt habe an einem Film über Hexen in der Großstadt mitzuwirken.
Vor einigen Monaten hat sich Margarethe Steinhausen vom RBB schriftlich an mich gewendet. Sie plane eine Dokumentation über Hexen und sei in diesem Zusammenhang über meine Reihe ‚ Das mystische Berlin‚ gestolpert. Den ausschlaggebenden Hinweis auf mich als Person hatte sie, so vermeine ich mich dunkel zu entsinnen, von Frau Dr. Victoria Hegner, die selbst im Bereich ‚Hexen in der Großstadt‘ forscht und mich in diesem Zusammenhang bereits mehrfach interviewt hatte. Auch über diese Forschungsarbeit hinaus sind wir befreundet und unternehmen einiges zusammen. Und schon hatte ich den Schlamassel, die Presse war mit einem Male an mir als Person interessiert. Ich persönlich habe Loki in Verdacht alles angeleiert zu haben… Allerdings, und da bin ich ehrlich, ich war zunächst nicht interessiert an einer medialen Zusammenarbeit. Immerhin gibt es genug Hexen, die Öffentlichkeitsarbeit machen, die wären – meines Erachtens – für Dokumentationen besser geeignet als ich. Außerdem… ganz ehrlich, wir kennen doch die diversen filmischen Publikationen zum Thema, oder?
Nun ereignete es sich jedoch, dass unabhängig von der Anfrage an mich der RBB sich auch an meine Hexenkollegin Faye gewendet hatte. Und sie stand nun vor derselben Entscheidung wie ich: Wie gehen wir mit den Medien um? Wollen wir sie ignorieren? Dann wird der RBB sich über kurz oder lang anderenorts Hexen – oder solche, die sich so nennen – suchen, die bereit sind, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Eben oben genannte öffentliche Hexen. Oder wollen wir die Anfrage als Chance und Möglichkeit sehen einen kleinen Eindruck von unserem persönlichen Weltbild darzustellen? Denn dann könnten wir uns am Ende nur über uns selbst ärgern, wenn wir uns der Öffentlichkeit stellen und nicht zufrieden mit dem dargestellten Bild sind. Es begann ein recht intensiver Abwägungsprozess, den wir beide nicht allein unter uns ausmachten, sondern auch in unserer engeren Hexengemeinschaft besprachen. Und es gab letztendlich alle möglichen Meinungen zum Thema, von: „Ja – unbedingt machen!“ bis „Nein – geht so gar nicht!“ war alles dabei.
Margarethe Steinhausen blieb auf jeden Fall dran und schlug mir ein Treffen zu einem Mittagessen vor, dort wollte sie sich und das Projekt persönlich vor stellen. Ich willigte ein, um mir einen Eindruck von ihr als Person zu machen.
Nun, lange Rede, kurzer Sinn: Margarethe war mir vom ersten Moment an sehr sympathisch und ich wurde gleich warm mit ihr und ihrer Idee. Sie ist mit Kreativität, Elan und Herzensfreude bei ihrer Arbeit und ist auch in der Lage sich auf recht sympathische Weise fest zu beißen. Und so gab es letztendlich noch ein paar Anfragen bei den Göttern und Geistern nach einem Rat. Alle Antworten gingen für mich in eine Richtung: Mach es! Und da auch Faye sich, nach sorgfältigem Abwägen, entschloss mitzumachen und ich zudem eine weitere Freundin, Thanis Voyant, als meine Fotografin für den Dreh und als neue Blogfotografin für die Reihe ‚mystisches Berlin‘ gewinnen konnte, konnte es dann auch am 18.06.2014 mit dem für mich ersten Drehtag beginnen.

Mit dabei als Fotografin: Thanis Voyant. Herzlichen Dank an sie für alle Fotos in diesem Blogbeitrag!
Für ‚Das mystische Berlin‘ stelle ich bei den RBB-Dreharbeiten drei Orte in Berlin vor, die ich in meine Reihe aufnehmen möchte. Jeder Ort hat sein eigenes Flair. In den nächsten Tagen und Wochen wird es also auch wieder Neuigkeiten hier im Blog diesbezüglich geben. Begleitet wurde ich während des Drehs vom RBB-Filmteam welches Margarethe, den kreativen Kameramann Matthias und den neugierigen Jan umfasste. Außerdem waren Thanis als Fotografin und Victoria als wissenschaftliche Beobachterin mit dabei.
Die längste Drehzeit hat gleich der erste Drehort, das Schlaufenlabyrinth in den Gärten der Welt, eingenommen. Hier begannen wir schon recht zeitig am Morgen zu drehen. Es war an dem Tag sehr sonnig, aber auch frisch, so dass ich zu Beginn der Dreharbeiten einen kurzen Sommermantel trug. Die Sonne stieg höher und höher, es wurde wärmer, aber die Szene war noch nicht im Kasten und so wanderte ich das Labyrinth entlang und wanderte und wanderte. Kinder sprangen um mich herum, Menschen blieben stehen und schauten, die Kamera war immer mit dabei. Und dabei geriet ich nach und nach ganz schön ins Schwitzen, was man jedoch nach Möglichkeit im Film nicht sehen soll. Ob dies gelungen ist werdet ihr dann selbst einschätzen müssen. Meine Hochachtung vor Schauspielern und ihren Leistungen hat sich auf jeden Fall an diesem Tag noch enorm erhöht!
Nach einem erfrischenden Eis dann ging es zum zweiten Drehort, dem magischsten und verstecktesten der drei Drehorte: Unser Pfad führte uns zu Berlins ältesten Baum. Und der war nicht ganz einfach zu finden. Tatsächlich wurden wir in die Irre geleitet und der Pfad führte uns zunächst – zum Entsetzen des ganzen Teams – zu einem gewaltigen, zerstörten Baum, den man uns als die Überreste der wunderbaren, alten Eiche, der dicken Marie, präsentieren wollte. Der tote Baum brach mir fast das Herz und ich war selbst erst einmal ziemlich durcheinander. Doch unbeirrt suchte Margarethe weiter den Tegeler Forst ab. Obgleich Thanis Voyant die dicke Marie bereits in der Vergangenheit besucht hatte, konnte auch sie sich nicht mehr an den Weg zu ihr erinnern. Aber letztendlich fanden wir den wunderbaren, kraftvollen Platz und eine herrliche Eiche, die hier schon seit nunmehr 900 Jahren stehen soll. Und Teil zwei der Dreharbeiten begann, wobei die Energie des Schlaufenlabyrinths noch ziemlich nachwirkte. Sowohl der Weg zum Drehort als auch der Weg zurück zum RBB-Bus war geprägt von recht ausschweifenden ‚Umwegen‘, die uns jedoch am Ende alle zum Ziel führten.
Unser letzter Drehort für den ersten Drehtag dann war der Pilgerort aller Steinfans… das berühmt-berüchtigte Edelsteinhaus Lenz. Das Haus, das kein Mensch betreten kann, ohne nicht für einen Moment vom Zauber der Steine berührt zu werden. Und nur die wenigsten verlassen diesen Ort ohne einen Edelstein. Und ohne zuviel zu verpetzen: Auch den anwesenden Hexen und Filmmitarbeitern ging es zum größten Teil genauso! Dieses Haus verlässt man oftmals im wahrsten Sinne des Wortes ’steinreich‘.
Und so war mein erster Drehtag mit dem RBB eine spannende, interessante und auch abwechslungsreiche neue Erfahrung! Allerdings auch eine so anstrengende, dass ich den folgenden Tag beinahe verschlief.
Inzwischen ist etwas Zeit vergangen. Auch Faye hatte ihren Drehtag und es sieht so aus, als würde auch bei mir noch mal ein halber Filmtag anstehen. Dazu gibt es zu sagen: Bleibt neugierig! Bleibt in diesem Blog am Ball! Schaltet am 15. November 2014, um 18.00 Uhr, RBB ein!
Ich danke an dieser Stelle dem RBB-Filmteam Margarethe, Matthias und Jan für ihre Arbeit, Thanis für ihre wundervollen Fotos und Victoria dafür, dass sie mich beim RBB als Hexe ‚verpetzt‘ hat 😉
Weiter Impressionen vom Fotoshooting

‚Räucherung‘
Foto:
LiBella
Model und Bearbeitung: Curtis Nike
Wie ich Euch in meinem letzten Beitrag angekündigt habe, kommen heute noch ein paar Impressionen vom Fotoshooting, welches ich mit der wunderbaren Fotografin LiBella machen durfte. Während die Bilder, die ich Euch letztes Mal zeigte, alle auf den Friedhöfen vor dem Halleschen Tor entstanden sind, möchte ich Euch heute ein paar Eindrücke vom Landwehrkanal präsentieren. Hier haben wir unsere Runden gezogen und dann am Wasser eine Räucherung durchgeführt.

‚Weihrauch‘
Foto und Bearbeitung:
LiBella
Model: Curtis Nike
Hexen zeigen sich in unterschiedlicher Form. So gibt es natürlich die klassische Märchenhexe. Ein Bild von ihr haben wir wohl alle in unserer Kindheit gewonnen.
Die Fotos, die ich Euch letztes Mal präsentiert habe, gehen eher in den Bereich Gothic. Der Friedhof als Ort der Stille, als Ort der Einkehr, aber eben auch als Ort der Trauer. Der Friedhof ist verbunden mit dem Bewußtsein um die eigene Vergänglichkeit. Leben und Tod sind Bestandteil menschlicher Existenz. Ohne den Tod kann es keine Erneuerung geben. Und so ist der Tod schmerzlicher Einschnitt und lebensspendende Notwendigkeit gleichermaßen.
Die heutigen Bilder zeigen mehr Lebendigkeit und echtes Hexentreiben, ein Gruß an die Sonne gehört ebenso dazu wie eine aromatische Räucherung, sei es zu Hause oder in der Natur. Das Verbrennen von Kräutern reinigt die Atmosphäre und klärt den Geist. Oftmals werden Räucherungen als Reinigungen vor oder während der Rituale eingesetzt. Aber sie können auch als eine kleine Gabe, eine Aufmerksamkeit oder eben als das klassische Opfer für die Geister der Natur eingesetzt werden.
Wer – über diese Bildimpressionen hinaus – mehr wissen möchte über Hexen in der Großstadt, möge in diesem Blog am Ball bleiben. In den nächsten Tagen werde ich nicht nur von einem weiteren Fotoshooting berichten, sondern auch von den Dreharbeiten für die Dokumentation des RBB ‚Berlin, Stadt der Hexen‘. In dieser Dokumentation wirke ich mit und stelle unter anderem meine Blogreihe Das mystische Berlin vor.
Bleibt neugierig!

‚Sonnengruß‘
Foto und Bearbeitung:
LiBella
Model: Curtis Nike
Fotoshooting

‚Willkommen‘
Foto und Bearbeitung:
LiBella
Model: Curtis Nike
Als eine meiner zauberhaften Freundinnen das letzte Mal bei mir in Berlin gewesen ist, war sie als Model viel unterwegs. So kam es, dass ich – weltoffen und neugierig wie stets – durch sie die sympathische Fotografin LiBella kennen lernte. LiBella ist selbst auch Model und stets auf der Suche nach interessanten Menschen, die sich vor ihre Kamera wagen. Schon bei unserem Kennenlernen wurde das Thema eines Fotoshootings mit mir als Model angesprochen. Ob das nicht mal was für mich wäre, vielleicht ein Hexenshooting?
Uiuiui… Curtis Nike als Model… allein die Anfrage machte schon eine ganze Menge mit mir. Klar, gerne lasse ich mich ab und an mal fotografieren oder pose ein bisschen rum. Aber die Vorstellung mit einer so guten und professionellen Fotografin wie LiBella zu arbeiten und mich als Model in Szene setzen zu lassen bzw. mich selbst in Szene zu setzen… das schmeichelte mir zum einen, aber auf der anderen Seite war es mir auch ein bisschen suspekt. Kann ich das überhaupt? Als Model arbeiten? Mich für Fotos in Szene zu setzen, so dass dabei wirklich was gutes raus kommt? Bin ich für sowas überhaupt geeignet? Ich gehöre doch zu den Menschen, die nicht einmal Make Up benutzen, die Lippenstift dann nutzen, wenn sie rauhe Lippen haben, die morgens in den Spiegel gucken und sich sagen: Okay so. Wen es nicht gefällt, der soll woanders hin schauen. Ich mache es schließlich auch so.

Verloren
Foto und Bearbeitung:
LiBella
Model: Curtis Nike
Und nun wurde mir angeboten einmal, ganz unverbindlich, als Model zu wirken. Meinen Körper, meine Kleidung, mein Äußeres so in Szene zu setzen, dass es ins Auge fällt, dem Betrachter zusagt. Ja, im besten Falle mich selbst so in Szene zu setzen, dass Bilder mit künstlerischem Anspruch, Fotos mit Leib und Seele entstehen. Kurzum: Etwas zu machen, was geschulte Models tun oder gute Schauspieler. Alles, was ich zu investieren hatte, war: Einen Nachmittag und mich selbst.
Ich surfte durch die Modellkarteien und sah mir an, was fotografisch möglich ist. Überall traf ich auf faszinierende Künstler, auf eindrucksvolle Modells, auf wirklich erstaunliche Fotoarbeiten. Es war überwältigend. Und auch ein bisschen einschüchternd…
Wenn es darum geht meine eigenen Eigenschaften aufzuzählen, so gibt es eine, die ich mit meinen Lieblingen den Katzen gemeinsam habe: Neugier! Und aus der Neugier heraus wächst mit der Zeit automatisch der Mut… der Mut etwas Neues zu wagen…
Nur eine paar Emails waren notwendig und so hatte ich am Lokitag, Freitag den 13.06.2014, bei Vollmond, mein erstes Fotoshooting. Und ihr seht hier heute die ersten Impressionen (es werden noch viele folgen). Die gezeigten Bilder wurden alle auf den Friedhöfen vor dem Halleschen Tor aufgenommen. Ich bin selbst erstaunt, verblüfft, überwältigt. Manchmal muß man etwas Neues wagen, um heraus zu finden was wirklich in einem steckt!
Ich bedanke mich ganz herzlich bei meiner Modell-Freundin, die stets der Auffassung war, dass ich den Mut haben sollte mich einem Fotoshooting hin zu geben und bei LiBella, die mir diese Chance gegeben hat!

Verbindung
Foto und Bearbeitung
LiBella
Model: Curtis Nike
Die Friedhöfe am Halleschen Tor
Da ich als glückliche Stadthexe selbst in Kreuzberg lebe, möchte ich Euch heute einen Ort vorstellen, an dem man mich gelegentlich antrifft. In der Regel bei einem Spaziergang, um ein bisschen der Unruhe der Stadt zu entkommen. Der Ort liegt mitten in Kreuzberg und ist für mich eine persönliche Oase der Ruhe und der Kraft. Es handelt sich um die Friedhöfe vor dem Halleschen Tor.
Umgeben von den dicht befahrenen Autostraßen Mehringdamm, Blücherstraße und Zossener Straße (und der etwas ruhigeren Baruther Straße) umfasst die Friedhofsanlage am Halleschen Tor mehrere Friedhöfe, die miteinander verbunden sind. Berlinreisende begegnen dieser Friedhofsanlage oft in ihren Reiseführern. Unter anderem sind zahlreiche Mitglieder der Familie Mendelsohn hier bestattet und im letzten Jahr hat auch eine Dauerausstellung über die Familie in der Trauerkapelle auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof eröffnet. Doch dies ist nicht der Grund, weshalb ich diesen Ort so sehr schätze. Vielmehr ist es die Tatsache, dass man hier, sobald man durch die Eingangspforte tritt, den Stress und Lärm des Alltages hinter sich lässt. Das stetige Rauschen des Straßenverkehrs, das Hupen der Autos verstummt beinahe schlagartig hinter den Friedhofsmauern. Die Luft ist frisch und klar, Vogelgezwitscher erfüllt die Baumwipfel. Wer sich Zeit und Ruhe mit bringt, um eine Weile zu rasten, wird bald Eichhörnchen, Kaninchen oder gar den Fuchs beobachten können.
Die Grabanlagen machen durchweg einen gepflegten Eindruck und es gibt auch noch alte Grüfte, die leider zum Teil schon sehr von Zahn der Zeit gezeichnet sind. Dennoch lohnt es sich einen Blick über die Grabsteine und die Steinmetzkunst, die sich in ihnen ausdrückt. Neben faszinierenden und aufwändig gestalteten Grabsteinen und Skulpturen finden sich, für das geübte Auge, auch Hinweise auf Logengräber.
Bedauerlicherweise wurde der älteste Teil der Friedhöfe für den Bau der Amerika Gedenkbibliothek – die im übrigen auch einen Besuch wert ist – und die Blücherstraße eingeebnet. Dennoch befinden sich auf den Friedhöfen auch heute noch einige alte bis sehr alte Gräber und Grabstätten bekanner Persönlichkeiten. Und so kann es passieren, dass ich einer meiner Leidenschaften nach gehe, während ich über den Friedhof schlendere. Ich lausche einem Hörbuch oder Hörspiel, verfolge die spannenden Geschichten rund um den Magnetiseur oder den Sandmann und freue mich daran, dass ein so wunderbarer Künstler wie E. T. A. Hoffmann einmal hier in Berlin gelebt und gewirkt hat und uns seine eindringlichen Werke hinterlassen hat. Hoffmann ist auf dem Friedhof der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde bestattet und ich gehe an seinem Grab vorbei und grüße ihn, dankbar für seine Geschichten. Sein Grabstein trägt die Aufschrift E. T. W. Hoffmann (Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann), da das Pseudonym E. T. A. (Ernst Theodor Amadeus) seinerzeit amtlich nicht zulässig war.
Wer E. T. A. Hoffmann ebenfalls einen persönlichen Gruß hinterlassen möchte und vielleicht einen Ausflug in eine grüne Oase plant, dem empfehle ich einen Besuch der Friedhöfe vor dem Halleschen Tor unbedingt.
Erreichbarkeit:
Die Friedhöfe sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar. Es empfiehlt sich die Linie U6 oder U7 bis zur Station ‚Mehringdamm‘ zu nehmen. Zwei Eingänge zum Friedhof liegen direkt am Mehringdamm.
Wer mit dem eigenen Auto oder Motorrad kommt findet an der Seite ‚Baruther Straße‘ gratis Parkplätze. Von hier aus muß jedoch der Friedhofseingang an der Zossener Straße oder einer der Zugänge am Mehringdamm genutzt werden.
Um das Grab von E. T. A. Hoffmann zu erreichen geht man am besten durch den Haupteingang am Mehringdamm (das große, gusseiserne Tor neben dem Blumenfachhandel) und folgt nun geradeaus dem Hauptgang, bis ein weiterer Hauptgang links ab geht, hier einbiegen und man steht nach wenigen Schritten vor einer großen Kastanie (linksseitig). Nun wendet man den Blick nach links und findet das Grab, etwas zurück liegend in zweiter Reihe.
Öffnungszeiten:
Der Friedhof ist stets ab 8.00 Uhr geöffnet! In dem Monaten März bis Oktober schließt er um 20.00 Uhr, in den Wintermonaten bereits um 17.00 Uhr!
Die Öffnungszeiten sind unbedingt zu beachten, denn der Friedhof wird abgesperrt und wenn man eingesperrt wird, dann kann es sehr mühseelig sein über die Tore oder Mauern klettern zu müssen. Ohne Hilfe kann man sich dabei ganz schön verletzen!









