Archiv der Kategorie: Rezepte

Curtis Nikes Wurzelgemüsesuppe

Gerade jetzt, im Winter, ist das Bedürfnis nach Wärme, Geborgenheit und Stabilität besonders hoch. Wohl dem, der ein warmes Heim hat und einen Herd, auf dem sich Nahrung zubereiten lässt. Ich selbst koche auf offener Flamme auf dem Gasherd und der Winter ist bei mir die Zeit der heißen Suppen und Eintöpfe.

Kraftvolles aus der Erde

Kraftvolles aus der Erde

Heute möchte ich Euch eine vegane Wurzelgemüsesuppe vorstellen. Sie heizt ein, tut gut und stärkt die eigenen Wurzeln. Zudem sind alle Zutaten aus der Region erhältlich.

Besonders aromatisch und bekömmlich werden Wurzeln, wenn man beim Kochen 1-2 Esslöffel Zucker hinzufügt (je nach Geschmack). Da ich selbst nicht gerne raffinierten Zucker verwende habe ich ihn durch einen Apfel ersetzt und dadurch ein sehr angenehm, fruchtiges Aroma in die Suppe bekommen.

Als ‚Küchenkräuter‘ bezeichne ich persönlich die Kräuter, die ich – auch im Winter – als Topfpflanzen frisch auf der Fensterbank stehen habe. Das sind natürlich die Klassiker Schnittlauch und Petersilie, aber auch Basilikum, Rosmarin und Liebstöckel (der allerdings möchte lieber tief wurzeln draußen auf dem Land). Hier hat jeder wohl seinen eigenen Geschmack. Natürlich ist es auch möglich getrocknete Kräuter zu verwenden – nicht jeder hat eine entsprechende Fensterbank – die sollten dann aber früh dem Gericht beigefügt werden, damit sie ihr Aroma entfalten können. Frische Kräuter hingegen werden erst kurz vor Ende des Garvorgangs hinzugefügt. Dies bitte ich zu berücksichtigen.

Doch nun zum eigentlichen Rezept:

Ihr benötigt als Zutaten:

1 Stange Lauch

1 kleine Zwiebel

Sonnenblumenöl

750 g Gemischtes Wurzelgemüse (beispielsweise je zwei Stück rote Beete, Möhren, Petersilienwurzel und Pastinaken)

1 Apfel

1 l Gemüsebrühe

‚Küchenkräuter‘ z.B. Schnittlauch, Petersilie etc.

Salz

Pfeffer

 

  1. Den Lauch gut putzen und in Ringe schneiden, die Zwiebeln würfeln. Das Wurzelgemüse mit einer Gemüsebürste unter Wasser reinigen und dann würfeln. Das Gemüse bei Seite stellen.
  2. Die Zwiebeln in einem großen Topf in Sonnenblumenöl rösten, Lauch hinzufügen und anschmoren.
  3. Das gewürfelte Gemüse zu Lauch und Zwiebeln hinzufügen, leicht anschmoren, dabei immer wieder umrühren.
  4. Den Apfel schälen und würfeln, dem Gemüse beifügen, unterheben, Salz und Pfeffer hinzufügen und dann mit der Gemüsebrühe ablöschen.
  5. Das Gemüse aufkochen und auf kleiner Flamme ca. 50 Minuten weich kochen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Dann das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Küchenkräutern abschmecken.
  6. Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Küchenzauberstab pürieren.
  7. Suppe noch einmal kurz aufkochen und dann mit frischen Kräutern oder Röstzwiebeln bestreut servieren. Guten Appetit!

    Die rote Beete sorgt dafür, dass die Suppe tiefrot wird und optisch an Tomatensuppe erinnert.

    Die rote Beete sorgt dafür, dass die Suppe tiefrot wird und optisch an Tomatensuppe erinnert.

    Um die Suppe auch für Kinder verführerisch zu machen kann man Kindern einfach ein paar Spiralnudeln mit in die Suppe tun – das wirkt so manches Wunder.

Curtis Elementesuppe

23. Januar 2017

Es ist kalt draußen, der Winter hat Berlin fest im Griff. An manchen Tagen scheint die Sonne verführerisch und dann ziehe ich mir zusätzlich mehrere Paar Socken, Handschuhe und warme Unterwäsche an, werfe mich in den Wintermantel und gehe spazieren. Die Kälte brennt in meinem Gesicht. Viele Menschen haben zur Zeit triefende Nasen, belegte Stimmen oder schlimmeres. Ich hingegen habe meine Elementesuppe, die ich im großen Topf zusammenbraue und wovon ich esse, so oft mir danach ist. Der Winter ist eben auch Suppenzeit. Und da ich weiß, dass viele von Euch neugierig sind auf Rezepte kommt hier das Rezept für meine Elementesuppe, die so heißt, weil ich alle vier Elemente mit hinein koche. Sie schmeckt nicht nur lecker und macht satt, sondern ist zudem gesund. Sie ist nicht nur vegetarisch, sondern vegan.

Die Natur bietet Nahrungsmittel, die wohltuende Kräfte entfalten.

Die Natur bietet Nahrungsmittel, die wohltuende Kräfte entfalten.

Für die Elementesuppe benötigt ihr:

  • 1 kg Kartoffeln
  • eine Stange Lauch
  • 2-3 cm Ingwerwurzel
  • 1 frische, scharfe, rote Chili
  • 1 rote Spitzpaprika
  • 1 große Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 2 Äpfel
  • Erdnussöl
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1-2 gehäufte Esslöffel Mehl
  • Curry
  • Garam Masala (ich benutze selbst gemachtes)
  • Saft einer ausgepressten Orange
  • Salz
  • Pfeffer
  • Limonensaft
  • 400 ml Kokosmilch
  • eventuell etwas Zimt

1.) Stellt Euch einen großen Topf bereit.
Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und würfeln, den gereinigten Lauch in Ringe schneiden. Die Kartoffeln würfeln, die Spitzpaprika ebenfalls würfeln. Dann Zwiebeln, Lauch und Knoblauch zusammen im Erdnussöl kurz anbraten

2.)  Die Kartoffelwürfel und die Spitzpaprika hinzufügen und leicht anschmoren.

3.) Die Äpfel schälen und würfeln. Den Ingwer schälen und in Würfel schneiden, die Chillischote würfeln (Achtung! Einweghandschuhe anziehen, ihr verbrennt Euch sonst die Finger). Die Chili ist sehr scharf und bei Bedarf reicht es 1/3 Schote zu nehmen. Bitte lasst sie aber nicht weg, denn sie bringt nicht nur Feuer in die Suppe, sondern kurbelt auch die Abwehrkräfte an!

4.) Nun das Gemüse im Topf mit Curry und Garam Masala bestreuen und dies unterrühren, dann dass Gemüse mit Mehl bestäuben, das Mehl unterheben. 

5.) Füge nun die Äpfel hinzu und schmore sie kurz an. Füge dann Chili und Ingwer hinzu. Nun das ganze mit der Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und dann 25-30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.

6.) Nimm den Topf vom Herd und püriere die Suppe gut mit dem Küchenzauberstab. Dann stell den Topf wieder auf den Herd, füge nun den Orangensaft und die Kokosmilch hinzu. Schmecke mit Salz, Pfeffer, Curry und Garam Masala ab, ich füge gerne noch einige Spritzer Limettensaft hinzu. Um die Schärfe der Suppe zu mildern kann noch etwas Zimt hinzu gefügt werden. Lasse alles noch einmal auf sehr kleiner Flamme 15 Minuten ziehen.

Ich persönlich serviere die Suppe mit einem Topping aus in Erdnussöl angerösteten Sonnenblumen- und Sesamkernen oder mit Röstzwiebeln. Es schmeckt auch sehr, wenn man die Suppe mit geriebenem Feta (sic!) bestreut, dann ist sie zwar nicht mehr vegan, aber immer noch lecker.

Ich wünsche Euch guten Appetit, Wärme und eine gutes Immunsystem  

Heiße Suppe an kalten Wintertagen wirkt Wunder!

Heiße Suppe an kalten Wintertagen wirkt Wunder!