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Comic Con 2019 – Ausklang

07.10.2019

Auch die Guardians of the Galaxy waren angereist: Von links – Groot, Gamorra, Rocket

Gestern vor einer Woche endete die Comic Con Station Berlin 2019. Wer den Blog hier verfolgt hat weiß, dass es für uns ein tolles Erlebnis war. Ich kann leider nicht alle Fotos zeigen (und es sind noch phantastische Bilder auf meiner Festplatte), aber ich hoffe ihr konntet Euch einen Eindruck von den eindrucksvollen Besuchern aus allen möglichen Galaxien, von dem Spaß den wir hatten und von Eindrücken, die mitgenommen wurden, machen.

Dr. Octopus, Otto Octavius, schaute auch auf der Comic Con vorbei.

Ich plane nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit dabei sein und freue mich jetzt schon auf das letzte Wochenende im September, denn da ist wieder Comic Con in Berlin!

Bis zum nächsten Jahr! Das Team Comic Con wird wieder mit dabei sein!

Und nun seid getröstet: Hier im Blog wird wieder die Normalität einkehren: Es wird wieder um Hexenkram, Magie und alles aus dem Leben einer Großstadthexe gehen. Versprochen.

Comic Con – Teil 3

01.10.2019

Der Doktor und die Tardis

Für Coseplayer, Comic-Sammler, Devotionaliensucher und neugierige Nerds bietet die Comiccon Berlin wirklich ein rundum gutes und umfassendes Angebot. Für das leibliche Wohl wird vor Ort ebenfalls gesorgt. Es gibt mehrere Verkaufsstände, unter anderem auch einen von Ditsch, der für wohlbekannte kleine Gebäckspezialitäten steht. Im Bereich vor der Eingangshalle gibt es Imbissbuden und es besteht auch die Möglichkeit das Gelände der Convention mit einem Stempel zu verlassen und später wieder zu betreten.
Die Preise der Speisen und Getränke vor Ort sind etwas höher als gewohnt aber kein Wucher.
Für mich persönlich war die Convention ein rundum gelungenes Event. Mit einem Eintritt von 25 € für einen Tag (Samstag) habe ich einen unvergesslichen Tag verlebt. Auch meine Mitstreiter waren am Abend daheim glücklich zu zufrieden. 

Poison Ivy mit ihrem Lieblingsavenger: Antman, Danke an Antman Frank!

Einige Wermutstropfen waren allerdings die Preise der Autogramme und Fotosessions der Gaststars. 30 € für ein Autogramm ist sehr teuer, 65 € ist echt Wucher. Ich habe meiner Schwester und meinem Neffen die Tickets für die Con zum Geburtstag geschenkt. Gerne hätte ich meiner Schwester ein Autogramm oder ein gemeinsames Foto mit Iason Isaacs oder Manu Bennett ermöglicht. Sie selbst haderte auch lange mit einem Fototermin bei ihrem liebsten Star Trek Captain… bis sie den Preis erfuhr. So nahmen wir Abstand von Fototerminen. Und dies taten offenkundig nicht nur wir.
Wir genossen die Comiccon dennoch sehr. Wer allerdings wegen der Stargäste kommt sollte eine sehr großzügig gefüllte Geldbörse mit bringen.

Die Preise für Comics, Figuren, Devotionalien, Poster und Bilder hingegen waren rundum angemessen und an einigen Ständen konnte man auch gute Schnäppchen machen. So wurden von meinem Comiccon Team Ohrringe, Star Wars Devotionalien, Bilder, Holzdrucke und ähnliches mit nach Hause geschleppt. 

Meine Impressionen von der Comiccon wenden sich dem Ende zu. Nicht aber meine Fotos. In den nächsten Tagen gibt es noch einen Beitrag mit ein paar Worten zu Posion Ivy und mir. Zusätzlich noch eine Menge toller Bilder, auf die ihr Euch freuen dürft!

Bleibt mir gewogen.

Die doppelte Harley, hier meine Freundin mit Model Michaela Fame-Style (links) Danke für das Shooting!

Comic Con Station Berlin 2019

29.09.2019

Zusammen mit meiner Schwester bei der 501.
Danke an Euch, ihr seid echt klasse!

Im März wurde mein Neffe fünfzehn und ordnungsgemäß, wie es sich für eine Nerd-Familie gehört, erhielt er zum Geburtstag sein erstes Ticket für eine Convention. Die Wahl fiel auf die Comic Con Station Berlin und so hatten wir reichliche Zeit uns auf das Event vorzubereiten. Denn eines war klar: Ohne Kostüm – egal ob gekauft oder ausgefallen selbst gestaltet – würden keiner von uns dort aufkreuzen.
Die Woche vor der Con stieg die Aufregung und Vorfreude ins Unermessliche. Dieses Wochenende dann war es endlich soweit: Mit Familie und Freunden pilgerten wir in die Station Berlin. Hier, im alten Posthof, wo ich in den 90er Jahren meine Postpakete abgeholt habe, sind Eventhallen entstanden, die der Comic Con Raum zum Entfalten bieten. 

Unser Team, von links: Poision Ivy, Harley Quinn, (beide DC-Comics), Ken Kaneki (Tokyo Ghoul), Christine Chapel (Star Trek Classic), Dr. Who (Dr. Who)

Was soll ich groß über die Convention berichten? Es war einfach toll! Die Organisation war in meinen Augen professionell, der Einlass funktionierte sehr flott und freundlich – ich habe da auf Events hier in Berlin und Umland schon recht unangenehmes erlebt – und die Veranstaltung war absolut ihren Preis wert. In vier Hallen präsentierten sich alles rund um die Welt der Comics, der Serien und des Films. Von Ständen, an denen man stundenlang zwischen Comics stöbern konnte hin zu professionellen Film-Make-Up Künstlern gab es wirklich viel zu sehen und sehr vieles an Informationen. Die eingeladen Star-Gäste waren regelmäßig in den Hallen anwesend und machten durchgehend einen gut gelaunten und freundlichen Eindruck. Da wir fünf keine Autogrammjäger sind können wir hier nichts weiter sagen. Die Panels verliefen angenehm, professionell und gut. Es gab die Möglichkeit diverse Brettspiele zu spielen und es gab die Option ‚Borderlands 3‘ zu zocken, was unser Dr. Who ausnutzte. Hier gab es reichlich Spielplätze, so dass so gut wie keine Wartezeiten entstanden.

Posion Ivy

Highlights gab es so viele, dass ich nicht in der Lage war alles zu nutzen. So gab es verschiedene Photo-Kulissen. Der Wagen Kitt war vor Ort, ein Transformers-Laster in seiner Gestalt als Fahrzeug, es gab die Möglichkeit einmal in einem X-Wing Fighter Platz zu nehmen… um nur einiges zu nennen. Spaß machte der Besuch bei der 501.st German Garrison, die gewohnt professionell vor Ort für Star Wars Feeling sorgte. Für mich, als leidenschaftliche Rollenspielerin, war der größte Spaß anderen Coseplayern zu begegnen, miteinander zu lachen, zu posen und Fotos zu machen. Es war phantastisch zu sehen wie kreativ die Menschen sind. Egal, ob es der kleine Junge mit einem riesigen, selbst gebastelten Papp-Captain-America-Schild war (das er stolz vor sich her trug) oder Ironman mit einem filmrealistischen, selbst gemachten Anzug im Wert von 6000 Euro. Alle hatten ihren Spaß. Besonders süß fand ich einen etwa 8-jährigen Batman, der an der Hand seiner Mutter im Robin-Kostüm die Comic Con besuchte. Besonders gefallen (leider ohne Foto) hat mir auch Indiana Jones Vater, der an mir vorbei zog und aussah, als wäre eben auf dem Heimweg kurz vorbei gekommen um zu schauen was los ist. Dr. Henry Jones sr., falls Sie über diesen Artikel stolpern, ich würde mich noch sehr über ein Foto von Ihnen freuen! Leider waren Sie bald in der Menge verschwunden, so dass es mir nicht mehr gelang Sie anzusprechen. 

Danke an die 501st! Danke an Boba Fett! Hier zusammen mit meinem Neffen.

Ansprechen… auch so eine Sache. Ich habe mit vielen von Euch ein paar Worte gewechselt, mit einigen habe ich Fotos gemacht. Ihr wart alle so wunderbar und mit einigen hätte ich noch sehr viel länger quatschen können. Es sind so viele Eindrücke, dass ich Euch morgen an dieser Stelle mehr zeige und mehr berichte…

Nun wünsche ich Euch allen erst einmal eine gute und sichere Heimreise! Bis Morgen an dieser Stelle.