Archiv der Kategorie: Hexenkram
Das Eisenpentagramm
Immer wieder bekomme ich Emails und Anfragen, ob ich in meinem Blog nicht bitte auch einmal magische Übungen oder Rituale beschreiben könnte. Das könnte ich durchaus machen, aber ich finde das es zu diesen Themen einige sehr gute Beiträge gibt. Aus diesem Grunde möchte ich Euch heute auf den Blog von Nymphenkuss hinweisen. Die geschätzte Kollegin von mir beginnt heute mit einer Reihe zum „Eisenpentagramm“. Das „Eisenpentagramm“ ist – neben dem „Perlenpentagramm“ – eine wichtige Grundübung in der Persönlichkeitsentwicklung einjeder magisch wirkenden Hexe. Während das Eisenpentgramm sich in das Innere wendet, also die Beschäftigung mit sich selbst fokusiert, ist das Perlenpentagramm nach aussen, in die Gemeinschaft gerichtet.
Gerne benutze ich, für das Verständnis der beiden Pentagramme, das Bild des geerdeten Menschen. Er steht auf dem Grund von Mutter Erde, verbunden mit den Elementen. In seinem Inneren fließt das Blut, welches lebensnotwendiges Eisen transportiert. Zugleich ist Eisen ein Herzelement unseres Planeten, dessen flüssiger Kern mit aus Eisen besteht. Beim Zirkulieren des Eisenpentagrammes spüre ich bewußt das Zirkulieren des Blutes in den Adern.
Zugleich ist jeder Mensch aus Sternenstaub, trägt in sich die Energie der Sterne, die über uns strahlen. In den Erdungen, die ich vor Ritualen durchführe, mache ich gerne eine kleine Trance. Die Hexe, die mit beiden Beinen auf den Boden steht, bodenständig und fest, wird verbunden mit ihrem Stern, der über ihr steht. Wie eine Perle strahlt der Stern und wir Menschen stehen immer zwischen Erde und unserem Stern, der uns zeigt wie wir uns im Aussen darstellen können. Von daher ist mein Perlenpentagramm auch mein persönliches Sternenlichtpentagramm.
Ich lade Euch ein mit Nymphenkuss ein Jahr der Magie mit dem Eisenpentagramm und dem Perlenpentagramm zu begehen! Die Reise beginnt hier: Das Eisenpentagramm
Herbstmelancholie

Herbstmelacholie
Foto: LiBella
Model: Curtis Nike
Nebel liegt in dichten Schwaden über der Stadt. Das Laub hat sich verfärbt und fällt kraftlos zu Boden. Ein weiteres Jahr neigt sich seinen letzten Mondumläufen zu. Und heute Nacht ist Samhain, das endgültige Ende der Sonnenzeit.
Mein Herz ist schwer, meine Gedanken kreisen trostlos und traurig. Herbstmelancholie hat mich ergriffen – stärker als in den Jahren zuvor. In den letzten Tagen war es sehr intensiv. Dabei ist das normalerweise gar nicht meine Natur. An und für sich bin ich ein sehr optimistischer, lebensbejaender Mensch, lebe im Jetzt und Hier. Mit meiner Vergangenheit habe ich selten gehadert. Was ist nur los mit mir? Was treibt mich um?
Die einschneidenden Ereignisse der letzten drei Jahre haben mich stark gezeichnet. Und als ich an diesem Morgen in den Spiegel sah, die grauen Strähnen im einst feuerroten Haar, die Spuren des Alters im Gesicht und die Herbstgedanken in den Augen, da wurde mir klar, dass nicht nur dieses Jahr seinen Sommer beendet. Auch für mich ist die Mitte des Sommers meines Lebens längst überschritten. Die erste Lebenshälfte liegt hinter mir, die zweite ist angebrochen. Und ich habe es nicht einmal gemerkt. Mit einem Male sind die zukünftigen Möglichkeiten nicht mehr so fern. In dreißig Jahren kann mein Licht längst verloschen sein. Dabei hatte ich erst kürzlich das Gefühl: In dreißig Jahren steht Dir die Welt offen! Wie schnell die Zeit zu fließen scheint.
Und mit einem Male bin ich erleichtert. Denn ich habe längst erkannt, worum es – für mich – im Leben geht: Erfahrungen zu machen! Und davon kann man immer welche machen. Egal in welchem Lebensalter. Alles, was man dazu benötigt ist ein offenes Herz und einen neugierigen Geist.
Heute Abend sitze ich, zusammen mit Hexenfreunden und meinem Kater, der sogar schon ein Rentner ist, bei Glühwein. Wir werden es in dieser dunklen Nacht, in der die Vorhänge zur anderen Welt dünn sind, ruhig angehen lassen. Während wir uns Geschichten erzählen und magisches aushecken, bemalen wir die selbst hergestellten Kerzen für die kommende Julzeit. Und dabei hören wir den Wispern der Geister zu, die in dieser Nacht umherspuken. Sollte es an der Tür klingeln, sollten kleine Geister erscheinen, so werden sie mit Schokolade in Schach gehalten. Das klappt immer.
Ich wünsche Euch ein zauberhaftes, dunkles Fest, voller Besinnlichkeit und Schokolade!

Es ist an der Zeit unserer Herkunft, unserer Ahnen zu gedenken!
Foto: LiBella
Model: Curtis Nike
Happy Halloween!

Die Raben gelten in der nordischen Mythologie als Boten Odins. Foto: LiBella
Model: Curtis Nike
Morgen um 13.06 Uhr ist der zweite Herbstvollmond. Er steht im Zeichen Stier und läutet die Halloween-Woche ein. Die Schleier zwischen den Welten werden dünner. Die Verbindung zur Anderswelt ist spürbar. Es ist eine gute Zeit, um die persönliche Beziehung zu den Göttern zu pflegen. Aber auch die Naturgeister und vor allem die Ahnen sind sehr präsent. Zu den Ahnen zähle ich hier nicht nur die Ahnen des Blutes, sondern auch die des Geistes. Für mich sind dies die Vorreiter, die es uns heute ermöglichen, frei und selbstbestimmt zu leben.
Das Allerheiligen-Fest, Halloween oder Samhain wird bei mir ruhig begangen. Mit Kerzenschein, Gebäck und Glühpunsch, gemütlich zusammen mit Kater, Freunden und Familie. Gemeinsam werden wir beisammen sitzen, Geschichten erzählen und die Winterkerzen dekorieren und vorbereiten. Im Gegensatz zum Neuzeitlichen ‚Erschrecken‘ und ‚Durch die Straßen ziehen‘ geht es bei mir also sehr entspannt zu.
Wie begeht Ihr die Halloween-Zeit?
Wie auch immer Ihr es haltet: Ich wünsche Euch allen ein schönes Herbstfest und einen guten Start in die dunkle Jahreszeit!
Undinenzauber
Meereswogen, Wasserwellen, Seegestade, Nymphen, Nixen und Undinen – diese alle und viele weitere Geschöpfen und Impressionen aus der weiten Welt des Elementes Wasser werdet ihr im Kalender für Hexen, Göttinnen und Zauberfrauen 2016 finden. Der Kalender steht unter dem Motto ‚Wasser‘ und ist ab sofort vorbestellbar. Wieder einmal verbindet sich magische Kunst mit den praktischen Elementen eines Kalenders zu einem wundervollen Gesamtwerk, welches Hex‘ und Heid‘ durch das Jahr begleiten kann. Mit jedem Tag des Jahres findet ihr neue Anregungen rund um die Hexenkunst. Und ich freue mich, dass ich auch in diesem Jahr wieder mit künstlerischem Beitrag in diesem Zauberbuch vertreten bin. Um meine Freude mit Euch zu teilen gibt es ein ganz besonderes, kleines Angebot für Euch.
Bestellungen, die in das Nachrichtenfeld das Passwort UNDINENZAUBER eingeben erhalten zum Kalender noch einen kleinen, magischen Umschlag aus dem Hause Curtis Nike gratis dazu! Was mag der Umschlag enthalten? Das kann ich nicht sagen, denn in jedem Umschlag steckt eine andere, kleine Überraschung! Dieses Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht und gilt pro Person, unabhängig davon welche Kalenderedition und wieviele Kalender bestellt werden.
Lust sich verzaubern zu lassen? Dann mal los, bestellen könnt ihr den Kalender hier.
Die Zaunköniginnen
Transformationen benötigen zuweilen sehr viel Zeit. Vom ersten Impuls, bis hin zum Samenkorn, welches aufgeht, können Tage, Wochen, ja zuweilen Jahre vergehen. Dieses Phänomen kenne ich von mir selbst nur zu gut, und so ist vielleicht nicht erstaunlich, dass ich Euch heute ein Projekt präsentieren möchte, welches schon über ein Jahr gärt.
Als Angehörige der großen Familie des Phoenix hatte ich bereits im letzten Jahr erneut eine intensive Begegnung mit dem magischen Feuervogel und seinen Freunden. Damals tauchte zum ersten Mal ein kleines Vögelchen im Zusammenhang mit dem Phoenix auf, welches ich nur zu gut aus anderen mythischen Verbindungen kannte: Der kleine Zaunkönig. Zunächst dachte ich mir dabei nichts, sondern nahm das kleine Kerlchen einfach nur freundlich zur Kenntnis. Was ich noch nicht ahnen konnte, war: Er hatte nicht vor wieder davonzufliegen…
Die jährlichen Treffen der Phoenixfamilie in der wundervollen Sternschnuppe sind für mich stets inspirierend und Impuls gebend. Die intensive magische Arbeit, geführt durch individuelle Inspiration, kompetente magische Leitung und einen absolut vertrauensvollen und sicheren Rahmen, gibt mir oftmals Kraft, die ich in meine Arbeit und meinen Alltag integrieren kann. Doch immer mehr spürte ich, dass ich einen vergleichbaren Raum zu Hause schmerzlich vermisste. Einen Bereich für tiefes, magisches Erleben, einen Bereich für bedingungsloses Empfinden und Fühlen, einen sicheren Raum, in dem Hexen und Zauberer unterschiedlicher Richtungen einander unparteiisch und bewertungsfrei begegnen. Magische Verbindungen zwischen den Traditionen neugierig schlagen zu können und zugleich die Kompetenz zu haben kreativ mit den Impulsen umzugehen, dies ist für mich ein Bereich der Magie, aus dem ich meine Kraft schöpfe.
Zuweilen benötigt ein neues Projekt Anstöße von Außen, manchmal aber ist es auch so, dass Ideen ineinandergreifen wie Zahnräder und die Dinge dadurch in Bewegung kommen. Brighid Kildare, ebenfalls ein Mitglied der weitreichenden Phoenix-Familie, brütete etwas aus. Wir hatten schon oft magisch zusammen gewirkt, sei es bei Workshops, bei gemeinschaftlichen Treffen, beim Phoenixcamp oder vergleichbaren Anlässen. Unsere Vorstellungen und Ideen liefen stets in ähnliche Richtungen und die unterschiedlichen, magischen Hintergründe, die wir beide mit uns brachten, bereicherte die Zusammenarbeit stets. Oftmals spann eine von uns einen Faden, den die andere auffing und weiter führte. Und bald kam uns zu Ohren, dass wir mit unseren Ideen und Vorstellungen nicht alleine waren. Der Zaunkönig zwitscherte uns ein Lied ins Ohr. Ein Lied von Zaunreiterinnen, die er getroffen hatte, die sich ein neues magisches Netzwerk wünschten, an dem sie mitwirken und weben konnten.
Und so ist es nun – nach weit über einem Jahr Vorarbeit – soweit: In Berlin haben sich die Zaunköniginnen gegründet! Alles, was Du über diese bunte Gruppe starker, kraftvoller und magischer Frauen wissen musst erfährst Du auf der Website der Zaunköniginnen!
Bleibt neugierig!




