Trank zur Stärkung des Immunsystems

Das Unterrichten in Hogwarts bringt graue Haare ein!
Das Unterrichten daheim möglicherweise auch…
LARP-Foto: Thanis Voyant
Modell: Curtis Nike
Für mich hat die Urlaubszeit begonnen, oder etwa nicht? Hatte ich vielleicht angekündigt der Blog würde Pause machen? Ach was, Schnee von gestern! Obwohl… Schnee wäre jetzt eine angenehme Erfrischung…
Es ist der Morgen des 5. Juli 2015, es ist kurz vor 10.00 Uhr und es sind 29 Grad. Ein heißer Tag beginnt. Und seit einigen Tagen ist mein 11-jähriger Neffe Pietje bei mir, um seine Ferien mit dem Beginn seiner Ausbildung zum Zauberer zu verbringen. Für mich heißt das: arbeiten wie gehabt. Ein erster Einkauf in den einschlägigen Fachhandlungen brachte Pietje sein erstes ‚Buch der Schatten‘. Und er soll lernen wie man Tränke zubereitet, wie man Badezusätze herstellt und Essenzen einordnet. Soviel fürs erste. Darüber hinaus habe ich noch einiges anderes auf dem Stundenplan stehen, doch dazu später…
Vor zwei Tagen haben wir mit einem Trank begonnen, der das Immunsystem stärken soll. Der Trank ist die Grundlage einer ca. zweiwöchigen Kur, die jeder einmal ausprobieren kann. Das Zubereiten ist in jeder Küche möglich, die Zutaten für den Basistrank können im Muggelsupermarkt erworben werden. Zudem muss bei der Herstellung des Trankes keine Mondphase oder bestimmte Tageszeit eingehalten werden. Das macht ihn recht einfach in der Zubereitung. Und da ich weiß wie beliebt Rezepte in Blogs sind, kommt hier das Rezept. Somit könnt ihr zuhause den Trank nachbrauen.
Man benötigt:
4 Biozitronen
4 Knoblauchknollen
Wasser
Optional:
Kurkuma
eine Prise Pfeffer
Honig
Und wie man den Trank zubereitet, dies verrät Euch nun mein Neffe (im Origininalton). Hier also aus Pietjes ‚Buch der Schatten‘, selbstverständlich mit Pietjes Einverständnis:
Schritt 1: Knoblauchknollen schälen und in Minitopf tun.
Schritt 2: Mit lauwarmen Wasser die Zitronen waschen.
Schritt 3: Jede Zitrone in 8 Teile schneiden und mit dem Knoblauch in den Mixer tun.
Schritt 4: Honig, Kurkuma und Pfeffer, wenn man will, auch noch in den Mixer tun (Honig muss flüssig sein).
Schritt 5: Mixen!!! Dabei teilweise ein Glas Wasser hinzugeben (Anmerkung Curtis: Er meint schluckweise das Wasser hinzufügen)
Schritt 6: 4 Stunden ziehen lassen
Schritt 7: Durch ein Tuch abseihen
Schritt 8: Pampe aufwärmen (Anmerkung Curtis: Mit ca. 500 ml Wasser)
Schritt 9: Schritt 7 nochmal machen.
In Flasche füllen, fertig. 1 bis 3 Teelöffel am Morgen, 2-3 Wochen.
Der Trank muss im Kühlschrank aufbewahrt werden. Er stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern vor allem auch Leber und Schilddrüse. Wer mag kann ihn zwei Wochen lang einnehmen, dann eine Woche pausieren und wieder zwei Wochen einnehmen. Wenn diese Kur zweimal im Jahr gemacht wird, so schützt sie vor Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten. Die Kur kann zu jeder Jahreszeit gemacht werden. Die Zutaten für den Trank sollten unbedingt frisch sein, dann braucht man sich keine Sorgen zu machen bezüglich des Knoblauchs, es wird keinen Mundgeruch geben! Dafür aber zieht während der Zubereitung ein lieblicher Duft durch die ganze Wohnung 😉
Viel Spaß beim Nachmachen!
Sommerpause!
Ich gehe bis Ende Juli in die wohlverdiente Sommerpause! In dieser Zeit werde ich hier den Blog ruhen lassen. Dafür unternehme ich Ausflüge in und um Berlin, um für Euch neues Material zu sammeln, welches ich in zauberhafte Beiträge verwandeln werde. Lasst Euch überraschen!
Bis einschließlich zum 23.07.2015 nehme ich keine Beratungsanfragen entgegen.
Euch allen wünsche ich einen zauberhaften, erholsamen Sommer!
Eine schöne Sonnenwende!
Heute Nacht ist die kürzeste Nacht des Jahres, die Sonne erreicht ihren Höhepunkt und wir Hexen feiern Mittsommer.
Ich habe bereits gefeiert, draußen auf dem Land, zusammen mit den Feen und Elfen, mit den Pflanzengeistern und mit der Musik des Windes.
Euch allen einen magischen Sommer voller Freude im Herzen und Sonnenschein!
Bieropfer und Regenzauber
Es ist kurz vor 5.00 Uhr in der Frühe. Ich erwache. Mein Kater maunzt, draußen zwitschern die Vögel und… Regen prasselt! Endlich! Ich stehe auf und schaue aus dem Fenster. Die Pflanzen lechzen nach dem Nass, welches auf sie hernieder prasselt. Ich freue mich, ich bin erleichtert. Es war zu trocken in den letzten Wochen und so machte ich mir Sorgen um unsere Pflanzen auf dem Feld, welches wir gepachtet haben.
Gestern war ein intensiver Tag. Tagsüber war ich mit Beratungen befasst und dem Aufsetzen von neuen Tränken. Und obgleich Brighid Kildare, mit der ich mir draußen auf dem Land ein Beet teile, und ich nach unserer Arbeit rechtschaffen erschöpft waren, riefen unsere Pflanzen nach uns. Drei Haselnüße wollten gepflanzt werden, mehrere Zucchini und Sonnenblumen wollten raus aufs Land gebracht werden. Dazu eine Tomate und ein Kürbis. Auch hatte ich vor Brennesseln zu sammeln für einen Tee. Doch das Wichtigste war: Wasser! Insgesamt 40 Liter mussten wir von Berlin nach Brandenburg ‚exportieren‘. Denn erst seit kurzem gibt es eine Regentonne draußen, aber eben bisher leider keinen Regen. Und so fuhren wir nach Feierabend, um 17.00 Uhr, raus. Dabei hatten wir nicht nur Wasser und Pflanzen, sondern auch eine Kühltasche mit Bier. Das sollte uns noch gute Dienste leisten!
Draußen angekommen heißt es jedes Mal erst einmal das Auto ausräumen und alles mitgebrachte den Fußpfad zum Land zu bringen. Vom Parkplatz bis zum Bauwagen sind es etwa drei gemütliche Fußminuten, aber mit schwerer Last kann es schon mal länger werden. Glücklicherweise gibt es vor Ort einen Bollerwagen, der den Transport extrem vereinfacht. Und so machen wir uns direkt ans Werk. Die Pflanzen freuen sich! Es scheint, als ob sie singen würden, wenn wir kommen. Überall raschelt und schwingt es. Das Herz hüpft vor Freude! Und heute hat Brighid auch noch etwas besonderes mitgebracht, eine Wasserspritze, mit der sich feiner Regen imitieren lässt. Die Wirkung auf die Pflanzen und Insektenwelt ist enorm. Wie ein feiner Regen legen sich die Wasserperlen auf die Blätter. Hier kommt eine Hummel angesummt und trinkt sofort von einem der liegengebliebenen Tropfen. Da kommt ein Käfer angekrabbelt und dort vorne… ich traue meinen Augen kaum. „Brighid“, rufe ich zu ihr hinüber, „komm schnell, komm schnell! Hier sitzt eine Fee!“ Sie kommt angelaufen und staunend betrachten wir das Geschöpf in weißem Kleid, mit weißen, zarten Flügelchen. Nicht einmal so groß wie mein kleiner Finger. Sie sitzt auf einem Kartoffelblatt, mit den Händen schöpft sie von einem Tropfen Wasser und trinkt. Freundlich nickt sie uns zu. Wir begegnen ihr noch einige Male an diesem Tag.
Beschwingt und erfreut arbeiten wir weiter. Und die Zeit rast. Bäume werden gepflanzt, Pflanzen gesetzt, alles wird bewässert. Und ehe wir uns versehen ist es halb zehn Uhr am Abend! Wir haben vier Stunden gearbeitet, ohne Pause und ohne zu bemerken, wie die Zeit verrinnt. Doch vor uns liegt noch eine kleine Aufgabe. Zunächst ist es Zeit für eine Pause. Und hierfür habe ich heute etwas besonderes mitgebracht: Eisgekühltes Bier aus der Iso-Tasche! Für uns Autofahrer natürlich alkoholfreies Bier, aber noch jemanden wollen wir heute bedenken. Eine Flasche Bier ist mit Alkohol. Sie ist für Thor. Wir brauchen seine Hilfe. Nicht nur, dass er ein guter Beschützer ist und einen wachsamen Blick auf unser Land haben soll, auch wünschen wir uns ein schönes Sommergewitter mit viel Regen für unsere Pflanzen. Zunächst trinken wir auf sein Wohl. Dann zückt Brighid ihren selbstgemachten Regenmacher, den sie mitgebracht hat. Sie beginnt ihn zu schwenken. Ich öffne das Opferbier. An jedem Holunderstrauch der Hel und bei den Feen hinterlasse ich einen kleinen Schluck. Während ich über das Land gehe und alle bedenke folgt Brighid mit dem prasselnden Regenmacher. Wir gehen zu einem Eichenbaum, er ist Thor geweiht. Hier rufe ich den alten Rotbart und schenke ihm das Bier. Als aus der Ferne ein Donnergrollen antwortet läuft es mir angenehm über den Rücken. Wir schauen in den Himmel, Wolken ziehen auf!
Es ist nach 22.00 Uhr, als wir uns auf den Rückweg machen. Die Sonne geht unter und funkelnd küsst sie den Horizont. Ihr rotes Glimmen begleitet uns eine Weile. Die Wolkendecke wird aufgebrochen, als wir die Stadtgrenze zu Berlin überschreiten. Zu Hause angekommen ist es fast elf Uhr. Ich falle in mein Bett und schlafe sofort ein. Was für ein wundervoller Tag!








