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Vielen Dank für Eure Fragen!

Nach der Ausstrahlung der Sendung Unter uns haben mich einige Kommentare hier bei WordPress und bei Facebook erreicht. Darüber hinaus habe ich unzählige Emails erhalten, gefüllt mit Fragen und Anregungen. Dafür bedanke ich mich an dieser Stelle sehr herzlich bei Euch. Das Feedback hat mir viele Anregungen gegeben.

Bevor ich mich nun für einige Zeit zurück ziehe, weil ich – wie jedes Jahr – Irland bereise, möchte ich auf einige Fragen hier schon einmal antworten:

1.) Viele fragten mich nach ‚Altären‘ und ob ich wirklich mit einem Altar reise bzw. ob ich Altäre zu Hause habe. Hierzu habe ich in diesem Blog schon sehr viel geschrieben. Ich empfehle meinen Artikel zum Thema Altäre und den zum erstaunlichen Beitrag noch mehr Altäre 😉 . Wen das immer noch nicht reicht, der mag sich hier durch kämpfen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Und wenn danach noch Fragen offen sind, dann immer her damit.

2.) Angeregt wurde von zweierlei Seite, ob ich nicht einen Youtube Channel mit Hexenwissen eröffnen könnte. Ihr Lieben, dafür fehlen mir schlicht und ergreifend die technischen Möglichkeiten. Allerdings habe ich einen Trost für Euch: Es gibt bereits einen kleinen Hexenkanal und zwar von einer sympathischen Kollegin von mir. Schaut doch einfach mal bei Minervas Hexen 1×1 rein. Vielleicht findet Ihr hier schon zauberhafte Inspirationen.

Die Runenkarten enthalten jeweils ein kraftvolles Gedicht zur jeweiligen Rune.

Die Runenkarten enthalten jeweils ein kraftvolles Gedicht zur jeweiligen Rune.

3.) Viele fragten was für Karten ich im Film verwende. Zum einen sind im Einspieler meine Energiekarten zu sehen. Diese sechseckigen Karten habe ich selbst entworfen und erstellt. Es gibt nur ein einziges Set davon und das benutze ich selbst bei bestimmten Formen der Devination. Es ist nicht käuflich erwerbbar. Zudem hatte ich im Studio meine Runenkarten in der Hand. Diese Karten sind auf der Rückseite mit einem kraftvollen Runenmotiv ausgestattet. Jede Karte beinhaltet zudem einen zauberhaften, magischen Sinnspruch. Die Runenkarten waren in der Vergangenheit käuflich bei mir zu bekommen. Allerdings war die Nachfrage so groß, dass ich sie nicht mehr von Hand fertigen konnte. Im Moment suche ich nach einer Druck- oder Verlagsalternative, um die Karten wieder anbieten zu können. Bis dahin könnt ihr in meinem Musenkuss-Shop stöbern, auch hier findet sich – in Farbe – das rückseitige Motiv der Karten.

4.) Besonders erfreut war ich natürlich über die vielen, vielen Gedanken, Anregungen und Anfragen zum Thema ‚Magie und Wissenschaft‘. Dieses Thema bewegt mich selbst – wie ihr vielleicht gemerkt habe – sehr. Ich hoffe hier in Zukunft auch noch einiges von mir geben zu dürfen.

5.) Gefragt wurde ich, ob ich tatsächlich auch Tränkekundig sei und mein Wissen weiter geben würde.  Das Thema ist in Arbeit und ich werde dann hier im Blog drüber berichten. Workshops und Seminare sind in der Vorbereitungsphase. Lasst Euch überraschen!

6.) Ganz viele Zuschriften bekam ich von Menschen, die mir ihre Probleme, Sorgen und Ängste schilderten und mich um eine ’schnelle‘ Kartenlegung, einen ‚fixen‘ Zauber oder um sonstige magische Unterstützung baten. Das hat mich sehr bewegt, denn zum Teil erhielt ich durchaus sehr persönliche Anschreiben von Menschen, die mich ausschließlich durch die Medien kannten. Darin beschrieben Menschen ihr Problem, in der Hoffnung ich könne Ihnen helfen.
Liebe Mitmenschen, ich bin zwar eine Hexe, aber ich kann die Welt nicht verändern, indem ich mit den Fingern schnipse oder kurz den Zauberstab benutze. Ein Zauber, eine Kartenlegung, magische Arbeit und Energiearbeit kosten sehr viel Kraft und vor allem benötige ich dazu persönlichen Kontakt. Meine Arbeit mache ich aus vollem Herzen und es ist meine Berufung, sie zu machen. Nicht umsonst stammt der Begriff Beruf von Berufung. Das heißt: Ich arbeite nicht umsonst! Und schon gar nicht gratis! Auch eine Hexe muss ihre Miete, ihre Krankenkasse, Strom etc. bezahlen. Meine Arbeit hat einen Wert. Und diesen Wert lasse ich mir auszahlen. ‚Mal eben so‘ Karten legen oder ‚mal fix‘ einen Zauber machen gibt es bei mir nicht. Ihr alle seid ganz zauberhafte, einzigartige Menschen und einige von Euch haben sehr bewegte Erlebnisse hinter sich. Aber auch ich bin zauberhaft und einzigartig in dem was ich tue. Dies möchte ich dann auch vergütet haben.
Sehr viele haben auch direkt nach Terminen gefragt. Hier bin ich erst im April wieder im Einsatz, denn nun geht es erst einmal in die wohlverdiente Ruhepause auf die grüne Insel. Dort tanke ich die Kraft, um dann meiner Berufung wieder vollem Herzen folgen zu können.

In diesem Sinne: Irland! Ich komme!

Verzaubertes Irland

Verzaubertes Irland

 

 

Magische Momente beim MDR

Curtis Nike, 2014

Curtis Nike, 2014, aus einem Fotoshooting mit Libella

Es ist Sonntag früh, die Luft ist frisch und klar. Neben mir steht eine Tasse heiß dampfender Kaffee und für mich beginnt nun das Wochenende. Mein Hexenkater Iggy freut sich, dass ich wieder daheim bin. Daheim von einer zauberhaften Reise, die mich nach Leipzig führte, wo ich mich erstmalig als Hexe einer Live-Sendung stellte. Ja, hinter mir liegt ein Abenteuer voller magischer Momente. Und voller zauberhafter Begegnungen mit wunderbaren Menschen.

Ich habe Euch ja bereits berichtet von der Einladung des MDR in die Sendung ‚Unter Uns‘. Am Freitag Vormittag dann wurde es real. Es ging nach Leipzig. Mit dem Zug. Und als ich dann mit meiner Mutter, die mich auf die Reise begleitete, los zog, da wurde es wirklich, wirklich ernst. Es gab kein Zurück mehr. Ich hatte mich auf das Abenteuer ‚Live-Sendung‘ eingelassen. Ich, die ich doch am liebsten daheim in der Hexenküche vor mich hin braue, saß im Zug, auf den Weg zu einem Livepublikum, dem ich aus meinem Leben berichten würde. Die Aufregung stieg und nur eine und eine viertel Stunden später standen wir am Hauptbahnhof von Leipzig.

Der Sender hatte uns ein Hotelzimmer, gleich gegenüber vom Hauptbahnhof, reserviert. Und so konnten wir erst einmal in Ruhe ankommen und unser Gepäck abladen, ehe wir einen kleinen Spaziergang durch Leipzig machten. Bewusst hatte ich den Zug so gebucht, das wir unmittelbar nach der Ankunft und auch vor der Abreise am nächsten Tag noch reichlich Zeit hatten, um ein paar Impressionen der Stadt zu sammeln. Meine Mutter war schon mal hier gewesen und kannte sich etwas aus. Ich hingegen hatte es bisher noch nicht bis nach Leipzig geschafft. Eigentlich erstaunlich, denn es liegt ja quasi ‚um die Ecke‘.

Am Nachmittag würden wir von einem Shuttleservice abgeholt werden und in die Studios des MDR gebracht. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir eigentlich gar keine Gedanken darüber gemacht, was wir wohl den ganzen Nachmittag über machen würden. Ich wusste lediglich, dass es einen Snack und Getränke geben würde. Na dann ließ ich mich halt überraschen.

Diese Treppe brachte uns in die Gänge, die zum Aufnahmestudio führte.

Diese Treppe brachte uns in die Gänge, die zum Aufnahmestudio führte.

Abgeholt werden sollten wir in der Hotellobby. Und als wir runter zum Treffpunkt gingen war unter anderem Aylin Celene schon dort. Von der jungen Frau ging sofort eine starke, sympathische Herzensenergie aus und so gerieten wir gleich ins Gespräch. Wodurch wir gegenseitig unsere Nervosität ein bisschen dämpfen konnten. Auch Angelika Jörß und ihr Sohn – die eine sehr bewegende Geschichte mit brachten – sowie die musikalische und sonnige Wirtin Monika Panzer trafen bald ein. Und wenig später saßen Aylin, meine Mutter und ich schon im ersten  Shuttle zum MDR. Und von nun an wurden wir rundum von den freundlichen Mitarbeitern des Senders  umsorgt. Ich muss sagen: Es mangelte uns wirklich an nichts! Jede Frage, jede Sorge wurde angehört und behandelt. Nervosität und Ängste wurden durch die lockere, professionelle und herzliche Arbeitsweise aller Mitarbeiter – vom Catering, über die Betreuer, vom Kameramenschen bis zur Moderation, von der Verkabelung bis zur Maske – zumindest bei mir stark abgeschwächt.

Da ich ja nun nicht wusste, was mich so erwarten würde, ließ ich die Dinge einfach mit mir geschehen. Und so wurde ich auch gleich von einer freundlichen Maskenbildnerin in die Maske entführt. Wer also die Sendung schon gesehen hat und sich fragt, warum ich so jung und frisch wirke: Das war die gute Arbeit der Kosmetikerin, deren Karte ich mir auch gleich mit nahm, denn sie stammte aus Berlin.

Und dann wurden wir zur Probe eingesammelt. Das war zum Beispiel etwas, an das ich gar nicht gedacht hatte. Soundcheck, Beleuchtung und all diese Dinge. Die Probe sollte sich zu einem echten Highlight entwickeln, bei dem ich aufpassen musste, dass ich nicht Tränen lachte. Denn ich war ja – entgegen meines Alltages – komplett geschminkt. In der Probe zeigte sich auch, was wir für eine bunte und interessante Gruppe von Menschen waren. Dr. Amin Ballouz beeindruckte mich durch ein fröhliches, lebensbejaendes Auftreten. Das Schicksal seiner Flucht aus dem Libanon hatte ihn zu einer starken, humorvollen Persönlichkeit wachsen lassen. Dann war da Dagmar Sokolowski, deren persönliche Geschichte einen sehr empören kann und deren Kraft und Mut ich bewundere. Wir alle saßen zusammen am runden Tisch, wir wurden verkabelt und unsere Moderatoren Griseldis Wenner und Axel Bulthaupt, die wir schon kurz zuvor begrüßen konnte, stießen zu uns.  Eigentlich wollten wir ja nur ein bisschen proben. Doch dann erlebten wir das erste Mal Dr. Ilse Storb. Einen 86 Jahre jungen Vulkan, dessen musikalische Eruptionen uns regelrecht weg fegten. Schnell waren wir uns sicher: Ilse schmeißt die Sendung auch alleine! Sie war so lustig und unterhaltsam, dass wir echt Mühe hatten unsere Probe durch zu ziehen. Es wurde viel gelacht und die Atmosphäre war bald sehr locker und entspannt. Musik und Lachen sind eben noch immer mit die stärksten Mittel der Magie!

Hier noch nicht ganz fertig - die Rhiannon Altar-Platte!

Hier noch nicht ganz fertig – die Rhiannon Altar-Platte!

Die Zeit bis zur Sendung verging dann wie im Fluge und schon saßen wir wieder an unserem ‚Stammtisch‘ – und mit einem Male waren wir in einer Livesendung. Tatsächlich vergaß ich, während ich den bewegenden Geschichten der anderen lauschte, die Kameras um mich herum. Vor mir dann kam Detlef Kowalewski mit seiner zunächst äußerst abenteuerlichen Lebensgeschichte zu Wort. Ein Mensch, mit dem ich mir gut vorstellen kann ein Bierchen in der Kneipe zu genießen – vielleicht noch einen Whisky dazu. Doch als er dann von seinem Gefängnisaufenthalt in Brasilien berichtete und von dem abgeschlagenen Kopf, den man ihm gezeigt hatte, da wurde mir tatsächlich für einen Moment wirklich schlecht. Eine dicke Gänsehaut überlief meinen Körper und ich dachte mir, was für ein behütetes und gutes Leben hatte ich doch! Nach einer solchen Geschichte – so sollte man meinen – ist es gar nicht so einfach wieder bei sich selbst anzukommen. Und für den Bruchteil einer Sekunde hatte ich auch arge Zweifel. Doch dann ging alles ganz schnell. Der Einspieler lief, der Altar wurde aufgestellt und mit einem Male war ich mitten drin im Live-Interview. Und ich redete einfach drauf los…

Wie es war? Das solltet Ihr selbst entscheiden. Wenn Ihr die Sendung verpasst habt, so könnt Ihr sie hier nachschauen:
http://www.mdr.de/mediathek/sendung638620_ipgctx-false_zc-ce9eb643_zs-df360c07.html

Wie hat Euch die Sendung gefallen? Was lief gut? Was hätte besser sein können? Wessen Auftritt hat Euch besonders berührt? Ihr könnt mir einen Kommentar hinterlassen, auch wenn Ihr nicht hier bei WordPress aktiv seid.

Ich freue mich auf Euer Feeback!

Und vor der Rückreise ging es ins 'Mephisto' mit meiner Mutter einen heben! Es ist geschafft!

Und vor der Rückreise ging es ins ‚Mephisto‘ mit meiner Mutter einen heben! Es ist geschafft!

Hier möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bedanken beim tollen Team des MDR, allen Mitarbeitern, die den Abend zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben, bei Griseldis Wenner und Axel Bulthaupt, die mit uns lachten und alle Geschichten, die „Unter Uns“ berichtet wurden einfühlsam und mit Herz moderierten und natürlich bei allen Teilnehmern des ‚Unter Uns Stammtisches‘ und allen Studiogästen! Es war toll!

Ein Ausgehtipp für Hexen!

Peti Songcatcher

Peti Songcatcher

Berlin gilt, nicht nur seit dem gleichnamigen Film, als „Stadt der Hexen“. Dies im Übrigen nicht allein deshalb, weil hier viele Hexen leben, sondern auch aus dem Grund, dass es hier viele Veranstaltungen gibt, die von Hexen oder für Hexen gemacht sind.

Besonders freue ich mich heute darüber Euch eine Veranstaltung ans Herz zu legen, zu der ich eine besondere Freundin in der Stadt erwarte. Zur 30. Berliner Nacht der Spirituellen Lieder kommt Peti Songcatcher, verwurzelt in der Reclaiming Tradition, nach Neukölln und tritt dort zusammen mit Paula Noske auf. Unter dem Motto „Singen öffnet – Stille macht achtsam – Gemeinschaft verbindet“ treffen sich die Musiker und die Zuhörer am Freitag den 19.02.2016 um 19.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche, Fuldastraße 50, 12045 Berlin. Das Konzert findet auf reiner Spendenbasis statt und wird voraussichtlich bis 23.00 Uhr gehen. Und wann schon hat man die Möglichkeit Hexenmusik live in einer Kirche hören zu können? Dies ist eine der wundervollen Entwicklungen der Neuzeit, die ich sehr begrüße.

Peti Songcatchers Musik zeichnet sich durch enorme Kraft und Energie aus. Sie sammelt auf der ganzen Welt Lieder aus der Hexentradition und gibt Ihnen in mehren Sprachen kraftvollen Ausdruck. Ihre Musik erschien bisher auf den CDs Singing the Circle of Abundance through the Weel ot the Year und Lieder zwischen Himmel und Erde. Beide Cds sind traumhaft schön und ich freue mich darüber Peti nächste Woche in Berlin wieder zu sehen.

Vielleicht hast ja auch Du Lust zu kommen und Dich verzaubern zu lassen?

CD-Cover 'Lieder zwischen Himmel und Erde'

CD-Cover ‚Lieder zwischen Himmel und Erde‘

 

Jahresrückblick 2015 – Vorschau 2016

Nach langem Abwägen lasse ich mich heute doch noch von meiner geschätzten Kollegin (und einem Mitglied der Phoenixfamilie) Nymphenkuss zu einem Jahresrückblick inspirieren. Ich hatte mich zunächst ein bisschen gescheut, weil ich das subjektive Empfinden hatte, dass das letzte Jahr nicht so angenehm verlaufen ist. Doch je mehr ich darüber nachdenke, desto schönere Aspekte habe ich finden können. Und manchmal halten wir auch an unschönen Dingen fest und vergessen darüber all die zauberhaften Momente. Umso wichtiger ist es sich dieser immer wieder zu erinnern. Denn: Das Leben ist schön!

Das Fenster zur Welt zeigt neue Wege.

Das Fenster zur Welt zeigt neue Wege.

Also hier, zum Jahresbeginn, ein paar Gedanken aus meinem vergangenen Jahr:

Meine Blog ist definitiv eines meiner Fenster in die Außenwelt. Hier können interessierte Menschen einen Blick in mein Werken und Wirken werfen. Und zuweilen blicke ich auch zurück und stöbere dann in anderen Blogs. Manchmal unsichtbar, manchmal hinterlasse ich Spuren. Im Jahr 2015 habe ich tatsächlich 50 Artikel auf meinem Blog publiziert, dazu gab es 113 Bilder aus meiner Lebenswelt. Die meisten Artikel entstanden im ersten Halbjahr. 8200 Menschen sind vorbei gekommen und haben durch mein Fenster gespäht. Wow! Das war weitaus mehr als ich erwartet habe! Danke, dass Du auch heute (wieder?) bei mir liest!

Ich selbst war in diesem Jahr eher nach Innen gekehrt. Es ging um Heilung. Da ich relativ unangenehm und langwierig erkrankt bin, war ich gezwungen mich sehr zurück zu ziehen. Im Mittelpunkt des Jahresausklangs standen mein Heilungsprozess und Ereignisse rund um meine Familie. Durch den Umzug meiner Eltern nach Berlin habe ich sehr profitieren können. Zuvor lebten wir in einer Distanz von über 500 km. Jetzt kann ich mich zuweilen an den gedeckten Mittagstisch setzen und mich bekochen lassen. Das tat und tut mir sehr gut. Wobei wir schon zum Thema Zwischenmenschlicher Beziehungen kommen.

Die Wurzeln, die uns halten: Familie und Freunde!

Die Wurzeln, die uns halten: Familie und Freunde!

Zwischenmenschliches ist immer wichtig und 2015 war es für mich besonders wichtig, eben weil ich mich zum Teil sehr zurück gezogen habe. Alte und neue Freundschaften kamen und gingen. Dabei zeigt sich jedoch, dass ich mich auf meine ältesten Freunde, die, die mich schon seid Kindheitstagen oder seit Studienzeiten begleiten, verlassen kann. Auch dann, wenn ich mal nicht so ‚funktioniere‘ wie es sollte, auch dann, wenn ich angeschlagen bin. Schöne Erlebnisse mit meinen Freunden hatte ich beispielsweise in der Nacht der Religionen.

In meinem Freundeskreis gab es das letzte Jahr auch viel Aufruhr. Eine Freundin verlor einen Menschen aus ihrem emotionalen Umfeld viel zu früh an den Krebs, der Vater einer anderen Freundin wurde völlig überraschend schwer krank und pflegebedürftig und wieder eine andere hat erfolgreich gegen den Krebs gekämpft. Es gab Herausforderungen, schmerzliche Einschnitte, aber eben auch viele, viele schöne Momente.

Der Beruf rückte 2015 einen Schritt zurück. Ich hatte schon Ende 2014 beschlossen ein Jahr lang keine neuen Seminare zu erarbeiten. Dies hat sich als goldrichtig erwiesen. Statt dessen habe ich mich auf meinen Hauptbroterwerb, die Beratungstätigkeit, konzentriert. Und so war der einzige ’neue‘ Workshop, den ich begleitet habe, ein Workshop zur Energiearbeit. Da habe ich die Hauptarbeit meiner Freundin und Kollegin überlassen 🙂 Der Workshop war voll ausgebucht und sehr schön und erfrischend. In diese Richtung könnte ich mir vorstellen weiter zu arbeiten. Denn kreativ plane ich definitiv aktiver zu werden.

Neue Kerzen? Was mag die Kreativität bringen?

Neue Kerzen? Was mag die Kreativität bringen?

Die Kreativität lief nämlich 2015 nicht so, wie ich persönlich es mir gewünscht hätte. Der Hauptgrund war die Tatsache, dass ich meine Kräfte in Rekonvaleszenz stecken musste (und auch noch etwas stecken muss). Dennoch glückte es mir den ein oder anderen Blogartikel zu schreiben und gegen Ende des Jahres einen wahren Kerzen-Gieß-Rausch zu durchleben. Leider blieben aber die Projekte, die mir wirklich am Herzen liegen, auf der Strecke. Das möchte ich in diesem Jahr auf jeden Fall verändern! Ich möchte wieder beginnen zu schreiben, was mir wirklich sehr wichtig ist. Erste Schritte habe ich schon in dieser Hinsicht unternommen. Ich habe wieder begonnen Rezensionen für eine Internetplattform zu schreiben. Sozusagen als Fingerübung für Kommendes. Aber auch das Kerzengießen soll nicht zu kurz kommen! Hier möchte ich mich räumlich etwas erweitern und mir einen eigenen Hexenkeller einrichten, wo ich auch zusammen anderen Hexen in Ruhe mauscheln kann. Das wird ein größeres Projekt und sicher viel Kraft kosten. Also gehe ich es langsam und geruhsam an. Gut Ding will Weile haben. Der Hexenkessel brodelt.

Magie liegt in der Luft. Jetzt und auch letztes Jahr. Ein besonders schönes Ereignis magischer Natur war 2015 das Treffen der Phoenixfamilie, auf das ich mich jedes Jahr von Neuem freue! Hier in Berlin habe ich noch meine lieben, magischen Zaunköniginnen, die gerade ihre Schneeköniginnen-Ruhephase haben, aber bald wieder durchstarten werden. Ich spüre schon das magische Kribbeln unter der Haut, das Erwachen der Kraft, die sich im Inneren ausdehnt. Magie ist Lebenskraft! Magie ist Kreativität! Magie heißt zu den Sternen greifen!

Ich habe Lust wieder Workshops zu machen. Mir schwebt etwas zu „Verteidigung gegen die dunklen Künste“ vor. Selbstbewusstsein, Kraft und magische Selbstverteidigung durch Übungen und Techniken. Erste Ideen habe ich schon. Statt finden lassen möchte ich das Ganze in Berlin.

Was gibt es aus der Welt der Muggel zu berichten? Hatte ich da auch meine Erlebnisse? Gekauft habe ich nichts einschneidendes. Lebensmittel halt, das was man so braucht. Ich bin kein Konsumjunkie. Selbst zum Klamotten kaufen muss man mich zwingen. Gegen Ende des Jahres habe ich mir vom Sonnenwendgeld ein paar neue Hörspiele gegönnt. Gesehen, Gehört und Gelesen habe ich einiges. Von Hörbüchern und Hörspielen kann ich kaum genug bekommen. Egal ob Science Fiction, Krimi, Psychothriller, Fantasy oder Humor. Ich höre mehr Hörspiele, als dass ich TV schaue. Die Kiste ist abends meistens aus (und zur Zeit sogar kaputt). Ich spiele in den Wintermonaten lieber abends am Computer oder höre oder lese. Den letzten Film, den ich im Kino gesehen habe, war „Star Wars – Das Erwachen der Macht“. Und über die Rauhnächte habe ich mit meinen Eltern in die Weihnachtsgeschenke rein geschaut, wir haben alle DVDs bekommen. Da haben wir „Interstellar“ zusammen geschaut. Ja, ich komme aus einer richtigen Science Fiction Familie. Das letzte Buch, welches ich gelesen habe, ist dafür ganz banal. Nichts magisches, nichts mystisches, obgleich: Etwas Magie lag schon in diesem Buch, in dem es um Freundschaft geht. Und um Liebe. Es war der Roman „Bob, der Streuner“. Er handelt von der Freundschaft zwischen einem Mann und einem Kater. Eine berührende Geschichte. Bei mir lebt ja auch so einer, so ein Ex-Streuner. Mein Kater Iggy wurde letztes Jahr 11 Jahre alt. Ich muss ihn mal eben knuddeln. So. Erledigt. Er knuddelt nicht gerne intensiv. Immer nur wenige Augenblicke lang.

Ein durchgeknuddelter Hexenkater

Ein durchgeknuddelter Hexenkater

Gegessen und Getrunken habe ich auch. Auch Hexen müssen das. Mein momentanes Lieblingsessen sind Bratkartoffeln (schön mit Zwiebeln) und dazu Spiegelei. Außerdem liebe ich Salat. Das reicht mir dann auch schon. Meine liebsten Getränke sind Wasser und Wein. Aber getrennt. Weinschorle trinke ich nur im Sommer, wenn es heiß ist, gelegentlich.

Das es einige sehr Unschöne Ereignisse im letzten Jahr gab, hat die Leserschaft meines Blogs mitbekommen. Sehr unschön war die Tatsache, dass irgendwelche Leute unser mühsam angelegtes Hochbeet als Selbstbedienungsladen ohne Kasse aufgefasst haben. Noch unschöner war, dass ich wenige Tage vor meinem fünfundvierzigsten Geburtstag Opfer einer Straftat wurde. Das hat mich immerhin so aus den Socken gehauen, dass ich meinen eigenen Geburtstag – wenige Tage später – total vergessen habe. Gut, dass sich immer wieder Freunde und Verwandte finden, die für einen mitdenken.
Aber wirklich unangenehm ist und bleibt die Tatsache meiner Gesundheit, die mich bereits Ende letzten Frühjahrs verlassen hat. Ich habe sie noch nicht komplett wieder gefunden, vermute aber sie wird bald wieder ganz auftauchen. Woanders ist es auch nicht schöner. Und geschätzt wird sie von mir auf jeden Fall immer sehr!

Drei schöne Ereignisse gab es aber auch 2015, zumindest drei, von denen ich berichtet habe. Und die haben auch alle mit bekommen, die hier lesen. Da wäre meine Irlandreise, der ich gleich mehrere Artikel im Blog gewidmet habe. Obgleich ich ja immer wieder dorthin fahre bekomme ich nicht genug von dieser traumhaften Insel. Aber auch der Besuch des Zauberlehrlings in Form meines Neffen hat mich inspiriert und mein Herz erfreut. Auch hier habe ich gleich mehrere Blogartikel geschrieben. Zuletzt hat auch die äußerst inspirierende Nacht der Religionen mein Herz und meine Inspiration erfreut.

Vielleicht fragt Ihr Euch, ob ich wohl drei Pläne fürs neue Jahr zusammen bekomme. Hm, mein Motto ist doch eigentlich ‚Planlos durchs Weltall’… Und doch, ich möchte die Hexenküche angehen, ich freue mich mit den Zaunköniginnen Magie zu wirken und letztendlich habe ich kreativ das eine oder andere vor. Lasst Euch überraschen.

2015 in drei  zwei Worten: Heilung finden.

Wie war Euer Jahr 2015?

Das Eisenpentagramm

Immer wieder bekomme ich Emails und Anfragen, ob ich in meinem Blog nicht bitte auch einmal magische Übungen oder Rituale beschreiben könnte. Das könnte ich durchaus machen, aber ich finde das es zu diesen Themen einige sehr gute Beiträge gibt. Aus diesem Grunde möchte ich  Euch heute auf den Blog von Nymphenkuss hinweisen. Die geschätzte Kollegin von mir beginnt heute mit einer Reihe zum „Eisenpentagramm“. Das „Eisenpentagramm“ ist – neben dem „Perlenpentagramm“ – eine wichtige Grundübung in der Persönlichkeitsentwicklung einjeder magisch wirkenden Hexe. Während das Eisenpentgramm sich in das Innere wendet, also die Beschäftigung mit sich selbst fokusiert, ist das Perlenpentagramm nach aussen, in die Gemeinschaft gerichtet.

Gerne benutze ich, für das Verständnis der beiden Pentagramme, das Bild des geerdeten Menschen. Er steht auf dem Grund von Mutter Erde, verbunden mit den Elementen. In seinem Inneren fließt das Blut, welches lebensnotwendiges Eisen transportiert. Zugleich ist Eisen ein Herzelement unseres Planeten, dessen flüssiger Kern mit aus Eisen besteht. Beim Zirkulieren des Eisenpentagrammes spüre ich bewußt das Zirkulieren des Blutes in den Adern.

Zugleich ist jeder Mensch aus Sternenstaub, trägt in sich die Energie der Sterne, die über uns strahlen. In den Erdungen, die ich vor Ritualen durchführe, mache ich gerne eine kleine Trance. Die Hexe, die mit beiden Beinen auf den Boden steht, bodenständig und fest, wird verbunden mit ihrem Stern, der über ihr steht. Wie eine Perle strahlt der Stern und wir Menschen stehen immer zwischen Erde und unserem Stern, der uns zeigt wie wir uns im Aussen darstellen können. Von daher ist mein Perlenpentagramm auch mein persönliches Sternenlichtpentagramm.

Ich lade Euch ein mit Nymphenkuss ein Jahr der Magie mit dem Eisenpentagramm und dem Perlenpentagramm zu begehen! Die Reise beginnt hier: Das Eisenpentagramm