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AUKTION: Sonne im Herzen
Kennt Ihr das? Da gibt es Orte, Plätze, Gebäude in Eurem Leben, die mit ganz besonderen Erinnerungen verknüpft sind. Wenn Ihr an diese Orte zurück kehrt, dann spürt Ihr wie die Ereignisse der Vergangenheit Eure Herzen erwärmen. Ja, es ist fast so, als würde die Rückkehr hierher – zuweilen sogar nur das Betrachten von Fotos oder das Schwelgen in der Vergangenheit – die Sonne in Euer Herz bringen.
Für mich ist ein solcher, magischer Ort das wundervolle Seminarhaus Sternschnuppe, welches mit seinen hexenspezifischem Angeboten auch in meiner persönlichen Erinnerung einen festen Platz im Herzen hat. Hier habe ich unzählige schöne Stunden verbracht, mit Hexen gefeiert, mit Zauberern gelacht, mit Elfen getanzt. Hier habe ich gelernt, hier habe ich gelehrt. Hier habe ich Wachstum erfahren. Die Sternschnuppe hat Sonne in mein Herz gebracht. Und aus diesem Grund möchte ich heute beginnen einen Teil dieser Sonnenstahlen an die Sternschnuppe zurück zu senden. Und Ihr sollt auch davon profitieren!

Die Kerze „Sonne im Herzen“ wurde von mir in meiner Hexenküche hangfertigt.
In meiner Auktion „Sonne im Herzen“, die ich heute zu Gunsten der Sternschnuppe starte, möchte ich Euch einladen Euch selbst oder einem anderen lieben Menschen, eine Freude zu machen. Der gesamte Erlös der Auktion geht an die Sternschnuppe. Und so funktioniert die Auktion „Sonne im Herzen“: Hier steht eine magische Kiste. Sie ist für Dich. In ihr liegt die Kerze „Sonne im Herzen“, diese Kerze habe ich in meiner Hexenküche selbst angefertigt. Sie besteht aus Stearin, Paraffin und Bienenwachs. Die Kerze ist etwas über 18 cm hoch, 5 cm tief und an der breitesten Stelle ca 7,5 cm breit. Dies Kerze wartet auf das erste Auktionsgebot. Mit jedem Gebot, welches bei mir eingeht, wandert ein weiterer, magischer, neuwertiger (!) Gegenstand in die Kiste. Dies kann eine weitere handgefertigte Kerze sein, ein magisches Öl, Schmuck, Orakel, Rauchwerk, handgemachte Massagebarren, Hexenseifen oder Badezusätze oder aber auch lesenswertes oder etwas anderes sein. Ist die Kiste vor Freitag, 09.09.2016, 0.00 Uhr, voll, so endet die Auktion. Ansonsten endet die Auktion am Freitag um Mitternacht. Ihr bietet also auf die ganze Kiste – und ich kann Euch garantieren, sie wird voller Magie stecken! Sicher wisst Ihr nur: Die Altarkerze „Sonne im Herzen“ ist garantiert mit dabei!

Noch liegt die Kerze allein im sonnigen, magischen Paket
Wie kannst Du mitbieten? Du hast die Möglichkeit diesen Beitrag zu kommentieren und öffentlich ein Gebot abzugeben (dafür musst Du nicht bei WordPress angemeldet sein – bitte gib Deinen Namen und Deine Email Anschrift an). Wenn Du lieber anonym bieten möchtest, so verwende bitte das Formular unter diesem Artikel. Bei anonymen Geboten trage ich dann nur das jeweilige Gebot in einem Kommentar ein. Bitte bedenke: Dies ist eine private Auktion, wenn Du bietest, kannst Du das Gebot nicht mehr zurücknehmen.
Was ist, wenn ich die Auktion gewinne? Dann erhältst Du von mir eine Email mit der PayPal Verbindung der Sternschnuppe. Wahlweise ist es auch möglich – auf traditionellem Weg – an mich direkt zu überweisen. Du sendest mir die Anschrift, an die das magische Paket gehen soll. Sobald ich von Dir die Überweisungsbestätigung habe – was innerhalb von 5 Werktagen geschehen sollte – geht die Post ab und wird Sonne in die Herzen bringen.
Viel Glück!
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Hexenfreunde
Zahlreiche Hexen leben mit tierischen Begleitern zusammen. Umgangssprachlich werden sie oft als ‚Familiaris‘ bezeichnet. Dabei ist die ursprüngliche Bezeichnung ‚Spiritus Familiaris‘ eher auf Geister bzw. konkret auf Hausgeister zu beziehen. Das gerade schwarze Katzen, die mit Hexen zusammenleben, als Familiaris bezeichnet werden hat den Ursprung in der Vorstellung, dass Tiere, die Hexen begleiten, in Wirklichkeit Geister sind, welche sich in tierischer Form materialisieren.
Doch wie möchte man sie bezeichnen, die tierischen Mitbewohner der Hexen? Und: Warum haben Hexen eine solche Neigung zu einem Zusammenleben mit Tieren? Letzteres ist sicherlich eine absurde Frage, man mag sie zurück geben: Warum halten sich Menschen Hunde? Weshalb hat man ein Aquarium zu Hause? Und dennoch: Hexentieren haftet etwas mystisches an. Warum das so ist, mag an der simplen Tatsache liegen, dass viele Hexen ihre Wohngenossen zum einen nicht als ‚Besitz‘ („Ich habe einen Hund“), sondern als Gefährten („Ich lebe mit einem Kater zusammen“) betrachten. Zum anderen mag es daran liegen, das die tierischen Begleiter von den Hexen zudem als ‚Freunde‘, ‚Kraftbringer‘ oder ‚magische Begleiter‘ bezeichnet werden. Zudem sind die Hexenbegleiter immer ‚etwas anders‘ als ihre tierischen Artgenossen – eben wie die Hexe selbst, die sich oftmals von der Menschenwelt abgrenzt. Auch ich habe einen solchen Begleiter. Ich nenne ihn meinen Hexenfreund und ich habe ihn Euch hier vorgestellt.

Hi, wer seid Ihr denn? Begrüßung der beiden Kunis durch Iggy Spock.
Seit gestern habe ich zudem zwei ungewöhnliche Hexenfreunde bei mir in Beherbergung. Auch bei Hexen geschehen zuweilen unvorhersehbare Ereignisse und als gestern der Anruf von einer befreundeten Hexe kam, da musste alles ganz schnell gehen. Sie muss in einer plötzlichen, dringenden Familienangelegenheit sofort verreisen. Doch ihre tierischen Hexenfreunde kann sie unmöglich mit nehmen. Und die beiden sind… nun ja… sehr speziell. Sie gehören zu der Art von Hexentieren, die man nicht jedem ‚aufs Auge‘ drücken kann. Ihr wisst schon: So wie Kröten oder Vogelspinnen 🙂 Also: ab auf den Hexenbesen und die beiden schnell abgeholt, damit sie es sich – samt Terrarium – bei mir gemütlich machen können, während ihre Haushexe sich um wichtige Angelegenheiten fern der Heimat kümmern kann.
Kunibert und Kunigunde – wer wer von beiden ist, ist bei diesen Hermaphroditen egal – sind nun also meine Gäste. Und sie sind wahrlich ungewöhnliche Tiere. Jeweils Handteller-groß sind sie noch nicht ausgewachsen, denn Achatschnecken können bis zu 30 cm groß werden und ein Gehäuse von bis zu 20 cm entwickeln. Sie scheinen relativ pflegeleicht zu sein, benötigen aber Beobachtung, denn sie sind sehr vermehrungsfreudig. Freunde der Autorin Patricia Highsmith wissen dies spätestens seit der Lektüre ihres ‚Schneckenforschers‘. Und so heißt es immer die Augen offen halten nach Schneckeneiern, die bei den Achatschnecken durchaus die Größe eines Tic Tacs haben können.

Ich bin Kuni – mal Gunde, mal Bert – meist beides 🙂
Hexentiere, Hexenfreunde, Begleiter – was bedeuten sie? Was sagt ein Hexentier über die Hexe aus, die es begleitet? Wofür steht der schwarze Kater? Was symbolisiert er? Wo gibt er Kraft? Ich weiß es, weißt Du es auch?
Und wofür steht die Schnecke? Welche Qualitäten hat sie? Welche Kraft gibt sie? Wie kann sie Magie bereichern? Nun, ich habe nun einige Tage (vielleicht sogar Wochen) Zeit es herauszufinden!
Herzlich willkommen Kunibert und Kunigunde!
Das Denkarium

Das Denkarium im Einsatz. Danke für das Foto an Victoria Hegner, Fotobearbeitung: Curtis Nike
Freunde von ‚Harry Potter‘ wissen natürlich – spätestens nach Lesen des Romans ‚Harry Potter und der Feuerkelch‘ – genau was ein Denkarium ist. Hierbei handelt es sich um einen magischen Gegenstand in Form einer großen, silbernen Schale. Dieser Gegenstand befindet sich in Besitz von Albus Dumbledore und hat eine sehr nützliche Wirkung: Zerbricht man sich den Kopf über ein bestimmtes Problem oder eine Erinnerung, plagen einem schwere Gedanken oder fehlt einem zuweilen der gesunde Abstand zur eigenen Geschichte, so kann man seine Gedanken im Denkarium ablegen und ist für einen Moment ‚frei von ihnen‘. Was für eine schöne Vorstellung! Stress, Unruhe oder Ängste einfach mal ‚ablegen‘ und somit los sein! Das wäre doch toll, oder? Nun, ich habe eine gute Nachricht für Euch: Das geht tatsächlich! Und das Beste: Dafür braucht es kein teures Denkarium! Ein feuerfester Kessel reicht aus, um sich von unangenehmen Gedanken zu befreien.
Folgendes Ritual ist lediglich ein Vorschlag. Entwickelt es nach Euren eigenen Bedürfnissen und formt den Text so, dass er auf Eure Situation passt. Ich weise darauf hin, dass man sicherheitshalber während des Rituals einen Feuerlöscher, Löschsand oder einen Eimer Wasser parat haben sollte! Unabhängig davon, ob man daheim oder im Freien arbeitet. Und: Ja, ich selbst habe immer einen Handfeuerlöscher sowie eine Brandschutzunterlage im Einsatz, wenn ich mit der Feuerschale, die heute als Denkarium dient, arbeite.
Die optimale Zeit für diesen kleinen Zauber ist der abnehmende Mond.
Nehmt Euch ausreichend Zeit für Euch selbst. Am besten Ihr stellt das Telefon, Klingel und Mobiltelefon aus. Wenn es für Euch angenehm ist, so könnt Ihr eine CD mit entspannender Musik einlegen. Es geht darum die Gedanken zu sammeln und zu klären. Dabei stehen folgende Fragen im Raum:
- Was treibt mich um?
- Was belastet Körper, Geist und Seele?
- Was plagt mich?
- Was hindert mich daran, das Leben zu genießen?
- Was raubt mir Kraft?
Formuliert Euer Problem, Eure schweren Gedanken, das was Euch umtreibt auf einem Zettel. Macht Euch dabei das Grundproblem so bewusst wie möglich, seht ihm noch einmal voll ins Gesicht. Macht dies unbedingt in Eurer ureigenen Zeit! Bei manchen geht es sehr schnell, aber zuweilen kann die Arbeit an Euch selbst hier eine kleine Kettenreaktion auslösen. Wenn Ihr das Gefühl habt für diesen Teil des Rituals auch mal ein oder zwei Tage zu benötigen, dann nehmt sie Euch! Je klarer Ihr mit Eurer Problematik umgeht, umso effektiver ist die anschließende Übergabe an die Flammen.
Wenn Ihr Eure Formulierungen abgeschlossen habt, dann aktiviert Euer persönliches Denkarium, beispielsweise Euren Feuerkessel. Ich persönlich benutze eine klassische Feuerschale mit kaltem Feuer und etwas Brennspiritus (damit der Zettel auch verbrannt wird).
Nun gebt Euren Zettel in die Flammen. Dabei könnt Ihr einen Zauber sprechen, den Ihr für das Problem selbst entwickelt habt. Ich habe Erinnerungen an Worte und Taten, die jemand gegen mich gerichtet hat, in die Flammen gegeben. Wunderbar befreiend! Es ist wie eine innere Reinigung.
Bedenkenswert ist natürlich: Das, was ihr hier in die Flammen gebt, das seid Ihr wirklich los!
Wie schön, dass es Magie gibt!

Möge der Zauber wirken!
Foto: Victoria Hegner, Bildbearbeitung: Curtis Nike
Gegen mich gerichtete böse Gedanken,
ungute Taten, schadendes Zanken,
alles was Schmerzen und Kummer anrichtet
und nagend mein Strahlen, meine Kraft vernichtet,
all dies gebe ich in die klärenden Flammen hinein,
und damit schwindet alles Schlechte, wird rein.
Ich bin stark, ich bin schön, ich bin voller Energie,
mein Stern erstrahlt so kraftvoll wie nie!
Transformiert wird alles, was ich nicht brauch,
steigt auf mit des Feuers sanftem Rauch.
Von nun an ist das Herz mir leicht,
weil alles Schlechte von mir weicht.
So sei es!
Von Faries, Pixies und anderen Kobolden…

Er ist ja wirklich nicht zu übersehen, doch wer erkennt den kleinen Kobold auf diesem Bild?
Die zauberhafte, grüne Insel Irland ist voll von Faries und Kobolden. Das ist Euch sicher alles andere als neu. Doch in diesem Jahr begegneten wir auf unserer Reise auf die Insel besonders vielen Naturgeistern und Wesen aus der Anderswelt. Ja, sie sprangen uns zum Teil regelrecht an und trieben zuweilen auch ihren Schabernack – besonders mit mir. Zugleich aber fanden wir unter ihnen sehr neugierige, sympathische und liebenswerte neue sowie alte Freunde. Davon möchte ich berichten und davon zeugen auch allerlei Fotoaufnahmen, die ich machen konnte. Zugleich wächst in mir die Erkenntnis: Dringend muss eine neue Kamera her!
Gleich an unserem ersten Tag in Irland besuchten wir – mein Vater und ich – eine unserer Lieblingsangelstellen. Sie liegt verborgen in einem kleinen ‚Feenloch‘, gleich an einem winzigen Flüsschen. Seid Jahren gehen wir hierher, um zu fischen und die Natur zu genießen. Hier waren wir bereits in der Vergangenheit kleinen Kobolden begegnet, die wir sehr mochten. Und in diesem Jahr wurden wir tatsächlich bereits von ihnen erwartet! Zwei altbekannte Freunde stürzten sich, kaum das sie uns entdeckt hatten, regelrecht auf uns und konnten es kaum abwarten, bis wir in das Feenloch hinab gestiegen waren und ihnen unser Geschenk mit brachten. Denn das wir ein Geschenk für sie haben würden, dies wussten die beiden genau! Schließlich kamen wir ja jedes Jahr vorbei und hatten jedes Jahr Leckereien für sie in unseren Taschen.

Fishermen’s best friend, bekannt als Thorsbote, Feenfreund oder auch einfach als Rotkehlchen.
Das die Rotkelchen, denn dies sind unsere koboldigen Freunde von denen ich hier schreibe, die Angler so sehr lieben, mag an der simplen Tatsache liegen, dass die Fischer in Irland eigentlich alle irgendwo in ihren Taschen ein Döschen mit fetten Maden haben. Diese gelten bei den sehr zutraulichen Vögeln als Leckerei. Und wer kann den kleinen Kerlchen schon widerstehen, wenn sie einen bettelnd umflattern? Doch zugleich gelten die freundlichen Vögel auch als kleine Boten, die zumeist freudige Nachrichten mit sich bringen. Oder aber sie kommen als Trostspender in unruhigen Zeiten. Ihr rotes Gefieder wird zuweilen in Zusammenhang mit der Sonne gebracht. Aber noch mehr erinnert ihre rote Brust an einen göttlichen Freund und Beschützer, der auch einen schönen, roten Bart auf der Brust hat: Die Rotkehlchen sind Thorsboten, dessen Farbe sie stolz tragen. Ihre Gegenwart verspricht Thors Wohlwollen, ein Geschenk an sie ist zugleich eine Opfergabe an den Donnergott, der ja Beschützer der Menschen ist. Zudem gelten die Kehlchen als Begleiter der Faries. Manchmal sieht man sie auch zusammen.

Erst wollte ich diese verschwommene Aufnahme direkt in Irland löschen, vergaß es jedoch. Mein Staunen war groß, als ich sie daheim noch einmal genauer betrachtete… statt einem sah ich nun zwei Kobolde!
Befreundet sind die Rotkehlchen in der Mythologie unter anderem mit dem Zaunkönig, der mir persönlich ja besonders nahe steht. Und so wundert es die Leserschaft meines Blogs ganz sicher nicht, wenn ich mitteile, dass wir für unsere koboldigen Freunde einen eigenen ‚Reisealtar‘ dabei hatten, den wir stets aufgestellt haben, wenn wir vor Ort waren: Ein grüner Napf voller Maden.
Ein besonders schöner Moment war, als eines der Rotkehlchen sich – satt gefressen an den fetten Maden – auf einem Ast neben meinem Kopf nieder ließen und mir tatsächlich ein fröhliches Lied ins Ohr zwitscherte. Dann kann doch nichts mehr schief gehen auf der Insel der Feen, oder?
Was uns im weiteren widerfuhr erfahrt ihr in den kommenden Tagen!
Tränkekunst im Wohnzimmer

Severus webt Magie.
Auf dem Foto ist alles wunderbar – in der Realität eine ziemliche Matscherei.
Foto: Thanis Voyant
Modell: Curtis Nike
Imbolc ist vorbei, das Licht setzt sich spürbar gegen die Dunkelheit durch und somit wächst auch der innere Drang kreativ tätig zu sein. Doch die Zeit des Kerzen Gießen ist erst einmal vorbei. Sie gehört definitiv dem Herbst und dunklen Winter.
Wenn ich auf den Balkon gehe, so sehe ich hinab in den verschneiten Hof. In der Luft liegt ein klarer, frischer Duft. Es riecht nach Eis und dem erste Grün. Schneidende Kälte fährt mir unter das Gewand. Der Frühling liegt in der Luft, doch noch herrscht der Winter mit seinem eisigen Hauch. Die vergangene Vollmondnacht war frostig und kündet weiteren Frost an. Da bleibe ich nicht lange draußen, sondern ziehe mich wieder in mein behagliches, von Kerzenlicht durchflutetes und hexisches Heim zurück. Ich bekomme Lust Zauber zu weben, Düfte zu beleben, Tränke zu brauen, Kräuter zu mischen. Auf meinem Tisch liegt noch ein lange Auftragsliste – vom Wolfsbanntrank bis hin zum Aufheiterungszauber. Den Wolfsbanntrank kann ich streichen, die Reste weg schütten. Bis zum nächsten Vollmond muss er neu gebraut werden. Alles andere kann ich in Angriff nehmen. Aurasprays, Raumsprays, Badezusätze, Tränke mit benebelnden oder erhebenden Wirkungen.
Für einen nahestehenden Menschen möchte ich etwas zur Gemütsaufhellung machen, hier empfiehlt sich ein Parfüm oder ein Auraspray. Gearbeitet wird mit einem aromatherapeutischen Ansatz. Die Essenzen aus Blüten, Hölzern oder Früchten werden zu hochwertigen Ölen verarbeitet und dann weiter verwendet. Körperöl mit Rosenessenz kann beispielsweise eine erstaunliche Wirkung auf das Herzchakra haben. Aber auch Blüten, Gewürze, Kräuter und sogar Edelstein kommen zum Einsatz. Ich selbst arbeite in den meisten Fällen mit Alkoholen und Wässern, die mit Edelsteinen aufgeladen wurden.
Und dann steht noch der Geburtstag meiner Mutter vor der Tür. Bei ihr wäre ein guter, hochprozentiger Trank mit aufheiternder, belebender Wirkung sicherlich genau das Richtige! Hierfür eigenen sich selbst gemachte Liköre, aufgesetzte Schnäpse und vor allem alle alkoholischen Getränke mit Honig. Honig hat eine enorme Lebenssüße. Auch Liköre mit Kakao und Schokolade sind reinste Antidepressiva. Aber diesmal entscheide ich mich gegen Tränke, da ich den Verdacht habe, dass sie viele derartige Geschenke bekommt, denn das Tränkebrauen habe ich aus der Familie. Das fing beim selbst gemachten Apfelwein an und endete nicht beim Kräuteraufguss bei der Erkältung. Statt dessen mache ich also eine hautpflegende und wärmende Badeessenz. Ich forme sie zu einer Badebombe im keltischen Stil. Es sieht wirklich schön aus, das Ergebnis. Nicht so das Wohnzimmer… Jetzt wünscht man sich Heinzelmännchen oder Hauselfen herbei, die das Chaos beseitigen… Doch leider muss ich es selbst richten.
Wenn Du nun auch einmal Lust bekommen hast auf ein bisschen Magie im Wohnzimmer, wenn Du etwas erfahren möchtest über die Wirkung von Düften, die Kraft der Edelsteine, den Zauber, der sich in einer Essenz manifestiert, dann überlege Dir doch, ob Du nicht Lust hast einen meiner Workshops zu besuchen. Sie sind garantiert zauberhaft, voller Magie und voller wissenswerter Hintergrundinformationen. Also: Unbedingt etwas zu schreiben mitbringen.

Den Wolfsbanntrank in einem silbernen Kelch darzureichen, mit einem Lächeln auf den Lippen und der Bemerkung: „Leider hatte ich gerade keinen anderen Kelch zur Hand“, das schafft auch nur einer…


