Der Hexenkalender 2014/2015 ist da!

Das Cover des Hexenkalenders.

Das Cover des Hexenkalenders.

Der Herbst legt sich nun von Tag zu Tag spürbarer über die Erde. Noch ist die Tag- und Nachtgleiche nicht gewesen, da fühlen wir schon die Nähe von ‚Sommersende‘, Samhain, dem traditionellen Hexenneujahrsfest am 01. November. Und traditionell zum Hexenneujahr beginnt auch der neue Hexenkalender, der Kalender für Hexen, Göttinnen und Zauberfrauen sowie für alle, die das Besondere lieben.

In diesem Jahr steht der Kalender unter dem Motto ‚Erde‘ und dieses Motto zieht sich ein Jahr lang, vom 01.11.2014 bis zum 01.11.2015 in Bildern, Schrift und Vignetten durch den Kalender. Zusätzlich gibt es – für die Traditionalisten – auch Übersichtsblätter über die Monate November 2015 und Dezember 2015.

Wer sich ein Jahr lang in die Welt der Hexen und der Magie entführen lassen möchte, kann den Kalender hier bestellen. Neben zauberhaft gestalteten Wochenübersichten von verschiedenen Zauberinnen finden sich im Kalender auch Rezepte, Berichte, Artikel und generell Nützliches im Alltagsleben wie Übersichten über die Schulferien, Infos zu Netzwerken, einer Jahresübersicht und vielem mehr! Ich habe meinen Kalender bereits vorliegen, wann bestellst Du Deinen?

Im März werdet ihr mir begegenen ;)

Im März werdet ihr mir begegenen 😉

Hel – Herrscherin der Unterwelt!

Hel - Herrscherin der Unterwelt. Darstellung von Curtis Nike.

Hel – Herrscherin der Unterwelt. Darstellung von Curtis Nike.

Der Workshop Hel – Herrscherin der Unterwelt findet vom 21.11.2014 bis zum 23.11.2014 statt!

Workshopleitung: Cassandra und Curtis Nike
Der Workshop findet in der Sternschnuppe statt, bitte beachtet auch die Hinweise zur Anfahrt.

Die gefürchtete Göttin der Unterwelt, Tochter Lokis und der Angstbringerin ist das Thema dieser Reise. Aus dem Riesengeschlecht kommend, halb tot, halb lebend wurde sie von den Asen in die Tiefe geschleudert, aus ihren Augen geworfen, verdammt in die Unterwelt. Doch sie wurde in Helheim eine der mächtigsten Göttinnen! Als Herrscherin über eine der neun Welten empfängt sie die strohtoten Menschen, Asen und Elben in ihren Hallen.

Gemeinsam wollen wir zu Hel reisen, sie in der Unterwelt besuchen und erfahren, welche Verwandlungen Helheim durchgemacht hat. Wir wollen den Geschichten über die Unterwelten lauschen, werden hören und sehen wie Helheim gestaltet ist, woher die Mythen Hels stammen und wie aus Hel eine ‚Hölle‘ gemacht wurde. Dafür werden wir eintauchen in Geschichten aus der nordischen Mythologie, aber auch erfahren, wie christliche Missionare ihre Macht nutzten, um diese Bilder zu missbrauchen und zu deformieren. In einem rituellen Rahmen wollen wir die Schleier der Zeit heben und Hel in ihrer ursprünglichen Macht zeigen.

Wir werden Helslichter herstellen, die stets den Weg zurück leuchten und uns wieder in die Oberwelt zurück führen werden.

Beginn: Freitag, 21.11.2014, um 18.00 Uhr mit einem gemeinsamen Ritual und Abendessen.

Ende: Sonntag, 23.11.2014, nach einem gemeinsamen Mittagessen.

Die Ankunft kann am Freitag, 21.11.2014 ab 15.30 Uhr statt finden. Die Abreise sollte am Sonntag nicht vor 14.00 Uhr geplant werden!

Was bieten wir?

Ein Workshopwochenende mit Übernachtungen in behaglichen Mehrbettzimmern, vegetarischer Vollverpflegung, in einem kleinen Kreis von höchstens 8 Teilnehmer*Innen, betreut von zwei erfahrenen Leiterinnen (Cassandra und Curtis Nike).

Für wen ist dieses Workshopwochenende geeignet?

Für alle interessierten Menschen ab 21 Jahren. Auch Einsteiger und Neulinge in der Hexenkunst sind herzlich willkommen!

Kostenfaktor:

Der Workshop kostet 330 €

(120 – Unterbringung und Mahlzeiten; 210 – Workshopgebühr)

Bei Anmeldung werden 50% des Gesamtbeitrages für den Workshop fällig, bis zum 01. Oktober 2014 muß der gesamte Beitrag überwiesen sein.

Wir haben eine begrenzte Anzahl von Einzelzimmern zur Verfügung. Auf Wunsch ist es möglich ein Einzelzimmer gegen Preisaufschlag zu buchen. Anfragen bitte direkt an Cassandra (bitte runter scrollen)!

Bei einem Rücktritt vom Workshop bis zum 01.10.2014 wird die Gebühr zurück erstattet. Bei einem Rücktritt nach dem 01.10.2014 müssen wir eine Gebühr von 80 € einbehalten, da zu diesem Zeitpunkt bereits die Vorbereitungen so weit laufen, dass Anschaffungen gemacht wurden und finanzielle Auslagen entstanden sind. Ab dem 01. November kann keine Rückerstattung mehr erfolgen.

Anmeldungen können hier über die Website erfolgen, ihr erhaltet dann alle weiteren Infos! WICHIG: Es sind noch vier Plätze frei! Es gilt die Reihenfolge des Buchungseinganges!

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Ja, ist denn schon Herbst?

Vorboten des Herbstes: Eines Sonntags packte mich wieder die Kerzengießerei!

Vorboten des Herbstes: Eines Sonntags packte mich wieder die Kerzengießerei!

Bis zum 14. August herrschte hier in Berlin der Hochsommer. Die Sonne schien. Es war so heiß, dass ich das Bettzeug weg räumen mußte und nur mit einem dünnen Lacken schlief. Und mein Kater lag nicht im Bett oder auf dem Sofa, sondern abwechselnd auf den Fliesen im Flur oder auf dem Balkon. Die Temperatur war über dreißig Grad. Sommer pur!

Dann, von einem Tag auf den anderen, kam der Herbst. Ich wollte es erst nicht glauben, wehrte mich noch gegen jeden Gedanken an die kommende, dunkle Jahreszeit. Doch die Tatsachen waren bald nicht mehr zu leugnen… Ich begann in meiner Wohnung zu frieren, das Bettzeug mußte wieder raus, die Birke begann ihre ‚Früchte‘ abzuwerfen (und den Balkon zu verdrecken) und als ich dann an diesem Wochenende auch noch begann wieder Kerzen zu gießen, da war es klar: Der Herbst ist fast da!

An einem Sonntag habe ich es geschafft an die 4 kg Kerzenwachs zu verarbeiten. Das ist ein eindeutiges Zeichen: Meine Psyche stellte sich auf den Jahreszeitenwechsel ein. Die Zeit des Kerzenscheins, der gemütlichen Abende daheim, die Phase der Dunkelheit ist nicht mehr weit. In weniger als einem Monat ist schon wieder Tag- und Nachtgleiche, dann sind die Nächte länger als die Tage und ehe man sich versieht stirbt das Jahr mit dem Beginn der Raunächte…

Wer sich auf eine Zeit bei Kerzenschein mit eigenen bzw. handgemachten Kerzen einstellen möchte, hat die Möglichkeit bei mir einen Kerzenworkshop zu buchen. Wen dies zu aufwändig (oder zu weit entfernt) ist mag einen Blick in den kleinen Kerzenshop der Herzwerkstatt werfen. Hier gibt es im ganzen Jahr selbst hergestellte, magische Kerzen für die unterschiedlichsten Zwecke. Zur Vorweihnachtszeit, dies kann ich schon ankündigen, wird es auch Kerzenpakete für den Hausgebrauch geben. Viel Spaß beim Stöbern!

P.S.: Nach wie vor fertige ich selbstverständlich auch Kerzen nach Euren Wünschen an! Nachfragen genügt, ich werde Euch zügig antworten ob und wie ich Eure Wünsche umsetzen kann und welche Kosten Euch dafür entstehen.

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Die Interpretatio Romana: Identifikation fremder Götter mit römischen Göttern

Ein interessanter und lesenswerter Artikel über römische Religiösität ist hier erschienen:

Die Interpretatio Romana: Identifikation fremder Götter mit römischen Göttern.

Das Bodenlabyrinth in den Gärten der Welt

Zur Blütezeit findet man in den 'Gärten der Welt' alle Formen von Blüten und Blumen.

Zur Blütezeit findet man in den ‚Gärten der Welt‘ alle Formen von Blüten und Blumen. Foto: Thanis Voyant

Wenn es darum geht das ‚mystische Berlin‘ kennen zu lernen, dann wird man in der Regel zwei Arten von Orten begegnen. Die einen Orte sind – mehr oder weniger – verborgene Orte, die sich nicht in jedem Reiseführer finden lassen. Sogenannte Insider-Tipps, die bestenfalls die Ortsansässigen kennen, also. Die andere Art von Lokalitäten sind derart, dass sie häufig schon bekannt sind. Entweder aus Medienberichten, aus Reiseführern oder aber weil es einfach sehr öffentlich gelegene Plätze sind. Heute möchte ich Euch aus meiner Reihe ‚das mystische Berlin‘ eine Lokalität der zweiten Variante vorstellen, nämlich die Gärten der Welt in Marzahn.

Die Gärten der Welt sind eine Parkanlage, die in der Eisenacher Straße 99 in 12685 Berlin liegt. Wie der Name schon sagt handelt es sich hierbei um eine Anlage mit unterschiedlichen Gärten, die diversen Kulturen der Welt zugeordnet sind. So ist es hier unter anderem möglich in den Orient abzutauchen oder japanische Gartenanlagen zu bewundern. Dies allein ist schon einen Ausflug wert. Und von daher empfehle ich auch für einen Ausflug in die Gärten der Welt auf jeden Fall einen ganzen Tag einzuplanen! Was diesen Ort aus mystischer Sicht für mich so interessant macht, ist nicht allein der Hexenkräutergarten, den man hier findet, sondern eine Besonderheit, die es hier seit dem Jahre 2007 gibt: Labyrinthe.

Das Bodenlabyrinth in den Gärten der Welt. Foto: Thanis Voyant

Das Bodenlabyrinth in den Gärten der Welt.
Foto: Thanis Voyant

Es wird generell zwischen zwei Arten von Labyrinthen unterschieden. Zum einen gibt es das klassische, ursprüngliche Labyrinth: Ein vielfach verschlungener Weg muss begangen werden und führt unweigerlich zum Ziel. Die zweite Labyrinthform ist auch als Irrgarten bekannt. Hier handelt es sich um eine Gartenbauform: In einer Anlage mit hohen Hecken werden absichtlich verwirrende und zuweilen in Sackgassen führende Wege angelegt, um die Begehenden in die Irre zu führen.

Im Zentrum angelangt hat man die Aussenwelt hinter sich gelassen. Foto: Foto: Thanis Voyant

Im Zentrum angelangt hat man die Aussenwelt hinter sich gelassen.
Foto: Thanis Voyant

In den Gärten der Welt gibt es beide Arten von Labyrinthen. Mein Augenmerk möchte ich auf das Bodenlabyrinth lenken, welches an das Bodenmosaik der Kathedrale von Chartres in Frankreich angelehnt ist. In seinen Ursprüngen ist das Motiv jedoch sehr viel älter und geht auf archaische, schwer datierbare, Felsenritzungen zurück.

Der Weg in die Mitte führt über zahllose Umwege, Schlaufen und Schleifengänge. Mit Zeit und Muse lohnt es sich das Labyrinth bewußt zu betreten und konzentriert abzuschreiten. Die frühen Morgenstunden sind dafür im übrigen am besten geeignet, da der Durchgangsverkehr noch verhältnismäßig gering ist. Der erste Schritt in das Labyrinth führt aus der Aussenwelt hinaus, der letzte Schritt in die Mitte führt in die Innenwelt. Als bewußte Gehmeditation angewand kann das Schlaufenlabyrinth zu einer öffnenden Erfahrung werden.

Öffnungszeiten und Preise:

Die Gärten der Welt sind täglich ab 9.00 Uhr
bis 16.00 Uhr (November bis Februar) bzw. bis 18.00 Uhr (März und Oktober) und
bis 20.00 Uhr (April bis September) geöffnet. Der Eintritt kostet für
Erwachsene € 4,00, Kinder zahlen € 1,50

Erreichbarkeit:

Mit dem Auto sind die Gärten der Welt sehr gut erreichbar (weitere Infos gibt es hier) und es gibt auch eine große Anzahl von kostenpflichtigen (!) Parkplätzen in Nähe des Haupteinganges. Werktags ist die Parkplatzsuche kein Problem, an Sonn- und Feiertagen kann es zwar eng werden, aber bisher haben wir immer etwas gefunden. Im übrigen haben wir nie die kostenpflichtigen Parkplätze genutzt. Wer es in Kauf nimmt ein paar Schritte zu gehen findet auch in der Umgebung ein Eckchen für den Wagen.

Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchte, findet hier die nötigen Hinweise.

Tipps für den Tagesausflug:

Die Gärten der Welt sind weitläufig und bieten zahlreiche Möglichkeiten zum rasten und ruhen. So ist es auch möglich seine eigenen Getränke und Snacks mit zu bringen und hier zu genießen. Wer sich jedoch nicht mit Gepäck belasten möchte braucht dies auch nicht zu tun. Innerhalb der Anlage gibt es kleine Raststätten die zu angemessenen Preisen gekühlte Getränke, Kaffee und Snacks anbieten. Dazu gehören neben Eis und Gebäck auch deftige Angebote wie Pommes und ähnliches. Sanitäre Anlagen sind selbstverständlich vorhanden.

Vielen Dank an Thanis Voyant für die schönen Fotos!

 

Ein Traum in violett. Foto: Thanis Voyant

Ein Traum in violett.
Foto: Thanis Voyant