Geschützt: Willkommen in Berlins Anderswelt!

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Geschützt: Sommer in Berlin

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Lieder zwischen Himmel und Erde

Es gibt neues aus der magisch-hexischen Songschmiede von Peti Songcatcher . Vor wenigen Wochen erschien ihre lang erwartete zweite CD, die ich Euch an dieser Stelle vorstellen möchte. Freunde der Musik können sich hier einen Eindruck ihrer ersten CD machen.

Die Künstler

Peti Songcatcher

Peti Songcatcher

Als Interpreten der CD fungieren ‚Peti Songcatcher & friends‘. Dahinter verbergen sich zum einen natürlich die bei Bremen lebende Künstlerin Peti Songcatcher selbst, die Initiatorin des ganzen Projektes ist. Ihr Name ist Programm. Peti reist durch die Welt und besucht dort Reclaiming Witchcamps, wo sie Hexenlieder oder anderer Songs mit spirituellem Inhalt, einfängt und bewahrt.

Um die Songs zu bewahren und weiterzugeben gibt es nun die zweite CD, auf der sie unter anderem der Musiker, Schauspieler, Schriftsteller und Künstler Duke Meyer und die, bereits auf ‚Singing the Circle of Abundance through the Weel of the Year‘ mitwirkende Berliner Musikerin Paula Noske unterstützen. Und diese Unterstützung wirkt sich sehr erfreulich auf die ganze CD aus, wie ich im weiteren zu berichten weiß.

Die CD und die Musik

‚Lieder zwischen Himmel und Erde‘ – so ist der Titel des vorliegenden Silberlings. Und auch hier bleibt die namensgebende Künstlerin ihrem multilingualem Motto, das schon den Vorgänger „Singing the Circle of Abundance through the Weel of the Year“ durchwoben hat, treu. Die CD bietet insgesamt 13 Musikstücke, die in den Sprachen Deutsch, Englisch und Spanisch präsentiert werden.

Die Aufmachung des Silberlings ist sehr liebevoll und schön.

Denn die CD wird in einem Pappschuber, der sich aufklappen lässt, geliefert. Im Inneren verbergen sich zum einen die Songtexte sämtlicher Musikstücke. Zudem kann man ein liebevoll gestaltetes Booklet finden, das sich im Inneren verbirgt und zu jedem Stück die Geschichte seines ‚Findens‘ erzählt. Besonders ansprechend finde ich die CD selbst auf der ein Foto von Peti Songcatcher abgedruckt ist, die mit weit geöffneten Armen durch seichtes Wasser auf den Betrachter zu läuft, als wolle sie ihn umarmen. Das Foto strahlt so viel Lebensfreude und Herzlichkeit aus, dass die Vorfreude auf den Inhalt nur umso mehr steigt. Also, ab in den CD Player mit dem guten Stück!

Gleich der Opener war mir bereits wohl bekannt, denn im April durfte ich bereits im Vorfeld meine Ohren spitzen und bekam das Stück Take me down zu hören. Und so beginnt die CD ‚Lieder zwischen Himmel und Erde‘ bereits sehr vielversprechend. Schon die öffnende Musiksequenz, in der ein Trommel und ein Didgeridoo das Stück eröffnen, gibt die Richtung der CD an. Die instrumentale Ausführung der Musikstücke ist auf dieser CD intensiver und klarer ausgefallen als beim Vorgänger. Neben diversen Trommeln, Didgeridoo, Gitarren oder Harfenklängen gibt es diesmal auch einige Soundeffekte zu hören. Meeresrauschen oder ein aufziehendes Gewitter, Naturgeräusche, die den Zuhörer inmitten einer Wiese wähnen aber auch Synthesizer lassen sich diesmal finden. Wer nun jedoch erschrocken zurück zuckt und fürchtet, dass dadurch die Magie des Vorgängers verloren geht, den vermag ich zu beruhigen. Genau das Gegenteil ist der Fall! Das tragende Element jedes Stückes ist nach wie vor die intensive und kraftvolle Stimmarbeit, die im Mittelpunkt des Wirkens steht. Durch die professionelle Instrumentalisierung und insgesamt sehr klare und gute Produktion wird der Gesang vielmehr stark unterstrichen und intensiviert.

Besonders spannend ist, dass dieses mal ein Stück, nämlich das trilinguale ‚Fire transform me‘ seinen Namen alle Ehre macht: Es ist gleich zweimal auf der CD enthalten. Die erste Version beginnt mit den starken Stimmen der Sängerinnen, in die sich langsam das Zupfen des Basses und dann Schlagwerk mit einschleicht. Nach und nach hört man auch einen leichten Echoeffekt, der sich über die kraftvollen, jauchzenden Stimmen legt.

Wie, um zu zeigen, dass der Inhalt des Musikstückes – Transformation durch Feuer/Leidenschaft – Programm ist, findet sich eine zweite Version des Stückes auf der CD. Hier wählte man den Mut und das Stück schleicht sich mit elektronischen Soundeffekten ein, die Stimmen tauchen kurz auf und schaffen dann einem Digeridoo Raum, welches dann vor Gesang und elektronischer Untermalung zurück tritt. Ich sage nur: Wow! Das selbe Stück, komplett anders inszeniert. Besser kann man kreative Prozesse wohl kaum ausdrücken oder hörbar machen!

CD-Cover 'Lieder zwischen Himmel und Erde'

CD-Cover ‚Lieder zwischen Himmel und Erde‘

Für wen ist die CD geeignet?

Diese CD ist passend für Hexen, für Heiden, für Freunde guter und intensiver Lieder, für Menschen, die sich neuen Musikeindrücken öffnen können. Die Lieder sind hervorragend dazu geeignet bei Ritualen oder Tänzen gehört und gesungen zu werden. Oder aber auch gemütlich abends am Lagerfeuer, Kamin oder eben bei Kerzenschein.

Resümee

Für den Zuhörer, der sich auf diese CD einlässt, ist Gänsehaut garantiert! Vor allem das Hören mit Kopfhörern empfehle ich sehr! Einmal bequem in den Sessel legen, die Augen schließen und sich die Lieder vorsingen lassen. Sie gehen unter die Haut, sie dringen in das Herz, fließen direkt ins Blut! Und während ich dies schreibe erwische ich mich schon wieder dabei, wie ich eines meiner persönlichen Lieblingslieder ‚Where is the Moon‘ schon wieder mit singe… Und die Songcatching-Geschichte zu diesem Stück hat mir tatsächlich die Tränen in die Augen getrieben.

Und auch diese CD bietet, wie der Vorgänger, mit ‚Good Night sweet Witches‘ ein optimales Gute-Nacht-Lied. Doch Achtung! Auf der CD verbirgt sich noch eine kleine ‚Einschlaffalle’… denn auch wenn es dreizehn Musikstücke sind, welche die CD bietet, gibt es da noch eine ominöse Nummer vierzehn… und was es damit auf sich hat verrate ich nicht, dass muss man schon selbst heraus finden 😉

Hörproben:
Hier könnt ihr in die CD reinhören und sie auch käuflich erwerben.

Gesamtlänge
ca. 63 Minuten

Preisleistungsverhältnis
Die CD kostet 21 € und ist jeden Cent dieses Betrages wert!

Wie beim Vorgänger gilt: Wenn es gelingt fünf Interessenten zusammen zu bekommen, dann zahlt die Gruppe für 5 CDs den Preis von lediglich 4 CDs, was den Preis dann natürlich entsprechend reduziert.

Auch bei Peti Songcatchers zweiter CD handelt es sich um ein Stück ganz besonderer Musik und ganz besonderer Liederkultur!

Ein Drehtag mit dem RBB

Vorbereitung für ein Interview.

Vorbereitung für ein Interview.

In meinen letzten beiden Beiträgen habe ich Euch von meinem ersten Fotoshooting berichtet, welches ich zusammen mit der Fotografin und dem Model LiBella machen durfte. Und weil mir das soviel Spaß machte, habe ich nur ein paar Tage später nicht nur das nächste Fotoshooting anstehen gehabt, sondern bin kurzerhand gleich zum Film gegangen 😉 Allerdings… der Weg hierher war aufwändig und von Widerständen – vor allem durch mich selbst – geprägt.

Heute möchte ich Euch ein kleines ‚Making Off‘ der Sendung ‚Berlin, Stadt der Hexen‚, welche am 15. November 2014 um 18.00 Uhr im RBB ausgestrahlt wird, präsentieren.

Zunächst aber möchte ich Euch berichten, wie es dazu kam, dass ich mich überhaupt dazu bereit erklärt habe an einem Film über Hexen in der Großstadt mitzuwirken.

Jan verkabelt Curtis

Jan verkabelt Curtis. Wissenschaftlich beobachtet von Dr. Victoria Hegner.

Vor einigen Monaten hat sich Margarethe Steinhausen vom RBB schriftlich an mich gewendet. Sie plane eine Dokumentation über Hexen und sei in diesem Zusammenhang über meine Reihe ‚ Das mystische Berlin‚ gestolpert. Den ausschlaggebenden Hinweis auf mich als Person hatte sie, so vermeine ich mich dunkel zu entsinnen, von Frau Dr. Victoria Hegner, die selbst im Bereich ‚Hexen in der Großstadt‘ forscht und mich in diesem Zusammenhang bereits mehrfach interviewt hatte. Auch über diese Forschungsarbeit hinaus sind wir befreundet und unternehmen einiges zusammen. Und schon hatte ich den Schlamassel, die Presse war mit einem Male an mir als Person interessiert. Ich persönlich habe Loki in Verdacht alles angeleiert zu haben… Allerdings, und da bin ich ehrlich, ich war zunächst nicht interessiert an einer medialen Zusammenarbeit. Immerhin gibt es genug Hexen, die Öffentlichkeitsarbeit machen, die wären – meines Erachtens – für Dokumentationen besser geeignet als ich. Außerdem… ganz ehrlich, wir kennen doch die diversen filmischen Publikationen zum Thema, oder?

Nun ereignete es sich jedoch, dass unabhängig von der Anfrage an mich der RBB sich auch an meine Hexenkollegin Faye gewendet hatte. Und sie stand nun vor derselben Entscheidung wie ich: Wie gehen wir mit den Medien um? Wollen wir sie ignorieren? Dann wird der RBB sich über kurz oder lang anderenorts Hexen – oder solche, die sich so nennen – suchen, die bereit sind, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Eben oben genannte öffentliche Hexen. Oder wollen wir die Anfrage als Chance und Möglichkeit sehen einen kleinen Eindruck von unserem persönlichen Weltbild darzustellen? Denn dann könnten wir uns am Ende nur über uns selbst ärgern, wenn wir uns der Öffentlichkeit stellen und nicht zufrieden mit dem dargestellten Bild sind. Es begann ein recht intensiver Abwägungsprozess, den wir beide nicht allein unter uns ausmachten, sondern auch in unserer engeren Hexengemeinschaft besprachen. Und es gab letztendlich alle möglichen Meinungen zum Thema, von: „Ja – unbedingt machen!“ bis „Nein – geht so gar nicht!“ war alles dabei.

Dreaharbeiten am Schlaufenlabyrinth.

Dreaharbeiten am Schlaufenlabyrinth.

Margarethe Steinhausen blieb auf jeden Fall dran und schlug mir ein Treffen zu einem Mittagessen vor, dort wollte sie sich und das Projekt persönlich vor stellen. Ich willigte ein, um mir einen Eindruck von ihr als Person zu machen.

Nun, lange Rede, kurzer Sinn: Margarethe war mir vom ersten Moment an sehr sympathisch und ich wurde gleich warm mit ihr und ihrer Idee. Sie ist mit Kreativität, Elan und Herzensfreude bei ihrer Arbeit und ist auch in der Lage sich auf recht sympathische Weise fest zu beißen. Und so gab es letztendlich noch ein paar Anfragen bei den Göttern und Geistern nach einem Rat. Alle Antworten gingen für mich in eine Richtung: Mach es! Und da auch Faye sich, nach sorgfältigem Abwägen, entschloss mitzumachen und ich zudem eine weitere Freundin, Thanis Voyant, als meine Fotografin für den Dreh und als neue Blogfotografin für die Reihe ‚mystisches Berlin‘ gewinnen konnte, konnte es dann auch am 18.06.2014 mit dem für mich ersten Drehtag beginnen.

Mit dabei als Fotografin: <a href="http://www.grafikelster.com/portfolio/">Thanis Voyant</a>. Herzlichen Dank an sie für alle Fotos in diesem Blogbeitrag!

Mit dabei als Fotografin: Thanis Voyant. Herzlichen Dank an sie für alle Fotos in diesem Blogbeitrag!

Für ‚Das mystische Berlin‘ stelle ich bei den RBB-Dreharbeiten drei Orte in Berlin vor, die ich in meine Reihe aufnehmen möchte. Jeder Ort hat sein eigenes Flair. In den nächsten Tagen und Wochen wird es also auch wieder Neuigkeiten hier im Blog diesbezüglich geben. Begleitet wurde ich während des Drehs vom RBB-Filmteam welches Margarethe, den kreativen Kameramann Matthias und den neugierigen Jan umfasste. Außerdem waren Thanis als Fotografin und Victoria als wissenschaftliche Beobachterin mit dabei.

Was auch immer ich so trieb, Matthias und seine Kamera waren stets dabei.

Was auch immer ich so trieb, Matthias und seine Kamera waren stets dabei.

Die längste Drehzeit hat gleich der erste Drehort, das Schlaufenlabyrinth in den Gärten der Welt, eingenommen. Hier begannen wir schon recht zeitig am Morgen zu drehen. Es war an dem Tag sehr sonnig, aber auch frisch, so dass ich zu Beginn der Dreharbeiten einen kurzen Sommermantel trug. Die Sonne stieg höher und höher, es wurde wärmer, aber die Szene war noch nicht im Kasten und so wanderte ich das Labyrinth entlang und wanderte und wanderte. Kinder sprangen um mich herum, Menschen blieben stehen und schauten, die Kamera war immer mit dabei. Und dabei geriet ich nach und nach ganz schön ins Schwitzen, was man jedoch nach Möglichkeit im Film nicht sehen soll. Ob dies gelungen ist werdet ihr dann selbst einschätzen müssen. Meine Hochachtung vor Schauspielern und ihren Leistungen hat sich auf jeden Fall an diesem Tag noch enorm erhöht!

Dreharbeiten an Berlins ältestem Baum.

Dreharbeiten an Berlins ältestem Baum.

Nach einem erfrischenden Eis dann ging es zum zweiten Drehort, dem magischsten und verstecktesten der drei Drehorte: Unser Pfad führte uns zu Berlins ältesten Baum. Und der war nicht ganz einfach zu finden. Tatsächlich wurden wir in die Irre geleitet und der Pfad führte uns zunächst – zum Entsetzen des ganzen Teams – zu einem gewaltigen, zerstörten Baum, den man uns als die Überreste der wunderbaren, alten Eiche, der dicken Marie, präsentieren wollte. Der tote Baum brach mir fast das Herz und ich war selbst erst einmal ziemlich durcheinander. Doch unbeirrt suchte Margarethe weiter den Tegeler Forst ab. Obgleich Thanis Voyant die dicke Marie bereits in der Vergangenheit besucht hatte, konnte auch sie sich nicht mehr an den Weg zu ihr erinnern. Aber letztendlich fanden wir den wunderbaren, kraftvollen Platz und eine herrliche Eiche, die hier schon seit nunmehr 900 Jahren stehen soll. Und Teil zwei der Dreharbeiten begann, wobei die Energie des Schlaufenlabyrinths noch ziemlich nachwirkte. Sowohl der Weg zum Drehort als auch der Weg zurück zum RBB-Bus war geprägt von recht ausschweifenden ‚Umwegen‘, die uns jedoch am Ende alle zum Ziel führten.

Unser letzter Drehort für den ersten Drehtag dann war der Pilgerort aller Steinfans… das berühmt-berüchtigte  Edelsteinhaus Lenz. Das Haus, das kein Mensch betreten kann, ohne nicht für einen Moment vom Zauber der Steine berührt zu werden. Und nur die wenigsten verlassen diesen Ort ohne einen Edelstein.  Und ohne zuviel zu verpetzen: Auch den anwesenden Hexen und Filmmitarbeitern ging es zum größten Teil genauso! Dieses Haus verlässt man oftmals im wahrsten Sinne des Wortes ’steinreich‘.

Edelsteine über Edelstein... der Markt der Kristalle.

Edelsteine über Edelstein… der Markt der Kristalle.

Und so war mein erster Drehtag mit dem RBB eine spannende, interessante und auch abwechslungsreiche neue Erfahrung! Allerdings auch eine so anstrengende, dass ich den folgenden Tag beinahe verschlief.

Inzwischen ist etwas Zeit vergangen. Auch Faye hatte ihren Drehtag und es sieht so aus, als würde auch bei mir noch mal ein halber Filmtag anstehen. Dazu gibt es zu sagen: Bleibt neugierig! Bleibt in diesem Blog am Ball! Schaltet am 15. November 2014, um 18.00 Uhr, RBB ein!

Ich danke an dieser Stelle dem RBB-Filmteam Margarethe, Matthias und Jan für ihre Arbeit, Thanis für ihre wundervollen Fotos und Victoria dafür, dass sie mich beim RBB als Hexe ‚verpetzt‘ hat 😉

 

 

 

Weiter Impressionen vom Fotoshooting

 'Räucherung'Foto:LiBellaModel und Bearbeitung: Curtis Nike

‚Räucherung‘
Foto:
LiBella
Model und Bearbeitung: Curtis Nike

Wie ich Euch in meinem letzten Beitrag angekündigt habe, kommen heute noch ein paar Impressionen vom Fotoshooting, welches ich mit der wunderbaren Fotografin LiBella machen durfte. Während die Bilder, die ich Euch letztes Mal zeigte, alle auf den Friedhöfen vor dem Halleschen Tor entstanden sind, möchte ich Euch heute ein paar Eindrücke vom Landwehrkanal präsentieren. Hier haben wir unsere Runden gezogen und dann am Wasser eine Räucherung durchgeführt.

 'Weihrauch'Foto und Bearbeitung:LiBellaModel: Curtis Nike

‚Weihrauch‘
Foto und Bearbeitung:
LiBella
Model: Curtis Nike

Hexen zeigen sich in unterschiedlicher Form. So gibt es natürlich die klassische Märchenhexe. Ein Bild von ihr haben wir wohl alle in unserer Kindheit gewonnen.

Die Fotos, die ich Euch letztes Mal präsentiert habe, gehen eher in den Bereich Gothic. Der Friedhof als Ort der Stille, als Ort der Einkehr, aber eben auch als Ort der Trauer. Der Friedhof ist verbunden mit dem Bewußtsein um die eigene Vergänglichkeit. Leben und Tod sind Bestandteil menschlicher Existenz. Ohne den Tod kann es keine Erneuerung geben. Und so ist der Tod schmerzlicher Einschnitt und lebensspendende Notwendigkeit gleichermaßen.

Die heutigen Bilder zeigen mehr Lebendigkeit und echtes Hexentreiben, ein Gruß an die Sonne gehört ebenso dazu wie eine aromatische Räucherung, sei es zu Hause oder in der Natur. Das Verbrennen von Kräutern reinigt die Atmosphäre und klärt den Geist. Oftmals werden Räucherungen als Reinigungen vor oder während der Rituale eingesetzt. Aber sie können auch als eine kleine Gabe, eine Aufmerksamkeit oder eben als das klassische Opfer für die Geister der Natur eingesetzt werden.

Wer – über diese Bildimpressionen hinaus – mehr wissen möchte über Hexen in der Großstadt, möge in diesem Blog am Ball bleiben. In den nächsten Tagen werde ich nicht nur von einem weiteren Fotoshooting berichten, sondern auch von den Dreharbeiten für die Dokumentation des RBB ‚Berlin, Stadt der Hexen‘. In dieser Dokumentation wirke ich mit und stelle unter anderem meine Blogreihe Das mystische Berlin vor.

Bleibt neugierig!

 'Sonnengruß'Foto und Bearbeitung:LiBellaModel: Curtis Nike

‚Sonnengruß‘
Foto und Bearbeitung:
LiBella
Model: Curtis Nike